Cinderella in Paris

Ein Mädchen lässt den Bräutigam vor dem Altar stehen und geht nach Paris. Dort zieht sie in eine skurrile Frauen-WG. Bald wird ihr das zuviel und sie sucht ein eigenes Zimmer. Dabei trifft sie auf einen Schwulen, der in die Zukunft sehen kann. Er prophezeit ihr, dass sie ihr eigenes Zimmer bekommen wird. Da sie keine Aufenthaltserlaubnis hat, sind die Behörden hinter ihr her. Als Ausweg bietet sich die Heirat mit dem Schwulen an. Der hat zwar einen festen Partner, glaubt aber, dass der nicht dahinterkommt. Er kommt aber dahinter, schnappt sich eine Lesbe und verlässt Frankreich. Verwirrt?

Ana Mendoza steht in Caracas bereits vor dem Traualtar, als sie Skrupel bekommt und überstürzt zum Flughafen flieht. In Paris träumt sie davon, als Opernsängerin Karriere zu machen. Ihre Mitbewohnerin, die exzentrische Videokünstlerin Celeste, ist jedoch eifersüchtig auf die talentierte Ana und versucht mit allen Mitteln zu verhindern, dass Ana an ihrer Stelle von dem italienischen Opernregisseur Italo Medici engagiert wird. Ana merkt von diesen Intrigen jedoch nichts und hat gute Freunde, die ihr auf pfiffige Weise helfen: den schwulen Kellner Armand, die aufgedrehte Psychoanalytikerin Alcanie und den puertoricanischen Hexer Toutou. Als Ana nach dem Ablauf ihres Touristenvisums die Abschiebung droht, hat Armand die rettende Idee. Er überredet Ana zu einer Scheinheirat, mit der er zugleich seine ahnungslosen Eltern beruhigen kann. Ana ist glücklich, doch ihre Rivalin Celeste gibt nicht auf ...

(Mécaniques celestes)
Frankreich/Venezuela/Belgien/Spanien 1994 Drehbuch und Regie: Fina Torres
Kamera: Ricardo Aronovich
Musik: Alma Rosa Castellanos
81 Minuten

Ana Ariadna Gil
Celeste Arielle Dombasle
Alcanie Evelyne Didi
Armand Frédéric Longbois
Italo Medici Lluís Homar
Toutou Hidegar García Madriz
und andere

 

© 2001 Dieter Herchenbach