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Ein Film von
Christopher Hampton
mit Emma Thompson als die Malerin
Dora Carrington
und Jonathan Pryce als Schriftsteller
Lytton Strachey.
Sie führen, was man eine offene Beziehung nennt. Er ist schwul, will sie aber dennoch heiraten.
Ihr bis dato unterdrückter Sexualtrieb erwacht, und sie beginnt Verhältnisse mit anderen Männern.
Er weiß davon und duldet sie. Die Situation eskaliert, als sie sich beiden in denselben Mann
verlieben.
Pressetext:
England 1915: Der berühmte Schriftsteller Lytton Strachey (Jonathan Pryce) trifft bei einem Ausflug zu
Virginia Woolfs
Schwester Vanessa Bell (Janet McTeer) die junge Malerin Dora Carrington (Emma Thompson). Der magere und
bärtige Intellektuelle und die knabenhafte ungestüme Künstlerin spüren eine Wahlverwandtschaft, in ihrer
ständigen Rebellion gegen die rigiden und dünkelhaften Konventionen der nach-viktorianischen Zeit.
Während der homosexuelle Lytton weiter mit jungen Männern flirtet, widersteht Carrington ihren
leidenschaftlichen Verehrern. Ihr Freund, der Maler Mark Gertler (Rufus Sewell), wird durch ihre
Ablehnung fast verrückt. Die hingebungsvolle Beziehung zwischen Carrington und Strachey irritiert auch
Stracheys Freunde aus der Londoner Bohème, die sich über Carringtons Jungfernschaft amüsieren. Doch sie
läßt sich weder von Gertlers Nachstellungen noch von Konventionen verunsichern und mietet mit Strachey
eine idyllische Mühle. Auf Stracheys Einladung zieht einige Zeit später der attraktive Major Ralph
Partridge (Steven Waddington) ein. Er ist heftig in Carrington verliebt und droht, das idyllische Leben
zu dritt zu sprengen. Strachey bittet Carrington, Partridge zu heiraten, um ihn zu halten. Carrington
willigt ein, läßt sich aber nicht ihre sexuelle Unabhängigkeit nehmen. Als Strachey jedoch erkrankt und
vor ihren Augen stirbt, gerät auch Carrington in eine tiefe Krise. Ohne ihn will auch sie nicht mehr
leben.
Christopher Hampton erhielt für das Drehbuch zu "Gefährliche Liebschaften" 1988 den Oscar, doch er
mußte 17 Jahre warten, bis er sein "Carrington"-Script schließlich selbst verfilmte. Seine
Rückblende auf die freigeistige "Bloomsbury Group" aus Wissenschaftlern, Künstlern, Literaten und
Künstlern ist die einfühlsame Hommage an eine leidenschaftliche Liebe zwischen Respekt und Rebellion.
Jonathan Pryce erhielt in Cannes 1995 den Darstellerpreis. Hampton erhielt für sein brillantes
Regie-Debüt den Spezialpreis der Jury.
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Drama
(Carrington)
GB / F 1994
113'24"
Regie: Christopher Hampton
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Jonathan Pryce,
Janet McTeer,
Emma Thompson,
Rufus Sewell,
Steven Waddington
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