Café Oriental

Sylvia (Elke Sommer), Studentin der klassischen Musik und Tochter des Musikprofessors Marhold (Walter Gross), erbt gemeinsam mit einer Gruppe von Freunden das Café Allotria. Sein Besitzer, Herr Brösel, ist anscheinend bei einem Ausflug in die Berge abgestürzt. Doch die Erbschaft ist eine Sache mit Haken - schon bald steht der Gerichtsvollzieher vor der Tür. Sylvia und ihre Freunde wollen das "Allotria" aber auf jeden Fall retten. Da trifft es sich gut, daß Sylvia heimlich Schlager komponiert und bereits das Interesse einer Plattenfirma für ihre Komposition geweckt hat. Allerdings dürfen ihr Vater und ihre Lehrer an der Musikhochschule nichts von ihrer Vorliebe für flotte Unterhaltungsmusik wissen. Deshalb gibt Sylvia ihre Freundin und Haushälterin Valentine (Trude Herr) als Schöpferin der Schlagermusik aus. Für beide Frauen hat das persönlich weitreichende Folgen, denn im Zuge des Kontakts mit der professionellen Musikverwertung lernen sie ihre Traummänner kennen - Sylvia einen Schlagerstar, Valentine einen abgebrühten Manager.
Und auch das "Allotria" kommt wieder in die Gänge - allerdings unter anderem Namen. Als "Café Oriental" wird es unter der Ägide Sylvias und ihrer Mitstudenten zum Treffpunkt der lokalen Prominenz. Denn nach mit Chopin erfolgreich bestandenem Examen bekennt sich Sylvia männermäßig und überhaupt zu ihren Vorlieben, und die fröhlichen Klänge aus dem "Café Oriental" wirken so belebend, daß selbst der angeblich in den Bergen tödlich verunglückte Besitzer plötzlich quicklebendig heimkehrt.

Fröhliche Musikkomödie, in der sich eine ganze Gruppe bekannter deutscher Schauspieler um das "Fräuleinwunder" Elke Sommer schart. Auch Rex Gildo, der 1999 gestorben ist, wird einen kurzen Auftritt haben.

Deutscher Spielfilm von 1961
89 Minuten

Elke Sommer, Trude Herr,
Rex Gildo
u.a.

 

© 2000 Dieter Herchenbach