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Kurzfilm von Matthias Müller
Ein Mann an einem Tisch - Briefe, Fotos Postkarten. Mit kurzen, entschlossenen Bewegungen schieben seine Hände diese Erinnerungsstücke zu einem Haufen
zusammen. Es ist der Versuch, endlich Ordnung in eine ganz persönliche Angelegenheit zu bringen. Eine Explosion und eine Lawine künden am Anfang des Films von einer
Katastrophe. Die auf das tanzende Männerpaar folgenden Endtitel bezeichnen das Ende einer Beziehung. Daß der Andere die Beziehung nicht etwa zu Gunsten eines
neuen Liebhabers abgebrochen hat, sondern daß es hier wirklich um den Tod geht, macht eine Reihe von beiläufigen, aber doch prägnanten Hinweisen deutlich.
Matthias Müller hat wiederholt erzählt, daß er mit diesem Film den AIDS-Tod
eines Freundes verarbeitet habe.
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