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Der sensible Schwule Tom Robinson Lee ist als Außenseiter an einer Internatsschule dem mitleidlosen Spott seiner Mitschüler ausgesetzt und findet auch bei seinem Vater kein Verständnis. Nur die Frau eines Lehrers bemüht sich einfühlsam um ihn und belastet damit ihre Ehe. Als der drangsalierte Junge seine Männlichkeit beweisen will, kommt es fast zu einer Katastrophe. - Deborah Kerr spielt die weibliche Hauptrolle in diesem psychologischen Drama um einen jungen Einzelgänger, dessen einziger Halt eine reife Frau ist.
Der junge Tom Robinson Lee stammt aus einer unglücklichen Ehe. Das hat ihn zu einem hochsensiblen Einzelgänger gemacht. Im Internat, in das sein Vater ihn gesteckt hat, verspotten ihn die Mitschüler als wehleidig; auch sein Vater meint, er müsse endlich lernen, nicht aus der Reihe zu tanzen und sich wie ein Mann zu verhalten. Nur Laura Reynolds zeigt Verständnis für Tom. Sie ist mit dem Lehrer Bill Reynolds verheiratet und nimmt sich des Jungen anfangs eher aus Mitleid an. Mit der Zeit entsteht zwischen den beiden jedoch eine innige Beziehung. Dennoch fühlt Tom sich von den anderen gedrängt, seine Männlichkeit zu demonstrieren, und sucht deshalb Kontakt zu der leichtsinnigen Kellnerin Ellie Martin. Das hat fatale Folgen ... - Robert Andersons Bühnenstück, auf dem der Film basiert, wurde in den fünfziger Jahren auch hierzulande viel gespielt. Vincente Minnellis einfühlsame Inszenierung entfaltet das Drama eines sensiblen Heranwachsenden als große Rückblende.
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Drama
USA 1956
Regie: Vincente Minnelli
Buch: Robert Anderson
Musik: Adolph Deutsch
Original Titel: Tea and Sympathy
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