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Der abtrünnige Schmuggler-Pilot Blondi wird von seinen Komplizen Arthur,
Stasi und dem Chef angeschossen und gekidnappt. Das Trio entführt auch die
Augenzeugin Corinna. Ihr gelingt es jedoch, mit Blondi zu fliehen. Zwischen
Corinna und Blondi bahnt sich eine Romanze an, doch die Verfolger sind zum
Äußersten bereit. - Der holländische Action-Star Rutger Hauer bewies in
diesem lakonischen Gangster-Thriller schon früh sein Talent für
sanft-verschlagene Desperado-Rollen.
Die junge Lehrerin Corinna will sich in ihrem einsamen Wochenendhaus
entspannen. Unversehens gerät sie dort in eine Auseinandersetzung zwischen dem
abtrünnigen Piloten Blondi sowie dessen Schmuggel-Komplizen Arthur, Stasi und
dem Chef. Das Trio ist hinter der Million her, die Blondi bei seinem letzten
Flug mitgehen ließ. Als sich der schwer verletzte Pilot in Corinnas Haus
versteckt, wird sie als Augenzeugin ebenfalls von den Gangstern entführt.
Blondi gelingt es jedoch, den Chef außer Gefecht zu setzen und dessen
Helfershelfer abzuschütteln. Corinna entdeckt ihre fürsorgliche Ader und wird
zur Fluchthelferin. Ihre Sympathie für den mysteriösen Fremden entwickelt sich
zu einer Affäre. Blondi lädt sie auf eine romantische Liebesnacht am Kamin
einer verlassenen Burg ein. Doch auf die Liebelei folgt ein jähes Erwachen. Der
schmierige Arthur und sein junger Partner Stasi nehmen Corinna als Geisel, um
die Herausgabe des Geldes zu erpressen. Als Blondi sich gezwungenermaßen zum
Versteck begibt, geraten die Ganoven plötzlich ins Fadenkreuz eines weiteren
Jägers der verlorenen Beute ... - „Das Amulett des Todes“ ist ein
spannender Thriller, der seine lakonisch-melancholische Stimmung bis zum
bitteren Ende durchhält. Während Rutger Hauer in seinem ersten Action-Film
bereits die mysteriöse Sinnlichkeit seiner späteren Auftritte - etwa in „Blade
Runner“ oder „Blinde Wut“ - spüren ließ, geriet Walter Richter alias „Tatort“-Kommissar
Trimmel als proletarischer Ganove auf Rollen-Abwege. Walter Sedlmayr ist in
der Nebenrolle des gemütlichen Lebenskünstlers Franzl zu sehen.
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Bundesrepublik Deutschland 1974
Drehbuch: Ralf Gregan
Musik: Rolf Bauer
Kamera: Michael Ballhaus
Regie: Ralf Gregan und Günter Vaessen
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