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Abschiedsblicke tauschen in diesem Drama die schwulen Männer auf der Good-Bye-Party aus, als der eine der beiden das Land
verlässt. Der Zurückbleibende fühlt sich zu seinem Ex hingezogen. Gefühlvolles Spiel um eine schwule Dreiecksgeschichte.
Der junge Michael kann sich nur sehr schwer damit abfinden, dass sein Freund Robert im Auftrag der UN nach Kenia gehen will.
Beide arbeiten in New York und leben seit sechs Jahren zusammen. Am Vorabend des geplanten Abflugs gibt die Malerin Joan mit
ihren Künstlerfreunden eine Abschiedsparty für Robert. Zu der Party erscheint auch Michaels Ex-Freund Nick. Er ist an Aids
erkrankt und versteckt hinter beißenden Zynismen, wie ihm wirklich zumute ist. Ein gewisser Trost ist für ihn,
dass Michael sich in dieser Situation mit großer Fürsorge um ihn kümmert. Am Morgen nach der Feier verabschiedet sich Michael
am Flughafen schweren Herzens von Robert. Dann sucht er noch mal Nick auf, weil er weiß, wie sehr dieser ihn braucht und
erfährt dort den wahren Grund für Roberts Abreise.
Bill Sherwood (Jahrgang 1925) hat mit einem bescheidenen Budget, fast ganz auf die finanzielle Hilfe von Freunden angewiesen,
einen erstaunlichen Erstlingsfilm gedreht, den die amerikanische Kritik als »sophisticated comedy« rühmte. Die New Yorker
Szene - Homos, Heteros, Yuppies und verrückte Typen der neuen Boheme - ist glänzend eingefangen. Sherwood arbeitete mit
Berufsschauspielern und mit Laien; ein schauspielerisches Glanzstück lieferte Steve Buscemi in der Rolle des aidskranken Nick.
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Drama
Regie: Bill Sherwood
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