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Rubinstein, Anton (1829 - 1894) |
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Symphonie Nr.4 D-dur op.95 "Dramatische" Slovak State Philharmonic Orchestra (Kosice) Dirigent: Robert Stankovsky Im Jahre 1829 wurde Anton Rubinstein in Wichwatinez im russischen Bezirk
Polodien nahe der Grenze zu Moldavien geboren. Seine Familie siedelte aber schon
bald nach Moskau um, wo er von seiner Mutter den ersten Klavierunterricht
erhielt. Mit zehn Jahren gab er in Moskau sein erstes Konzert und reiste dann
für ein paar Jahre als Wunderkind durch Europa. Seine Konzerte führten ihn
nach Paris, Skandinavien, Österreich, Deutschland und London. Nach dem Tod von
Rubinsteins Vater (1846) kehrte seine Familie von Berlin wieder nach Russland
zurück. Rubinstein ging nach Wien und Pressburg. Er wurde zu einem Konkurrenten
von Franz Liszt, der von ihm mit widerwilligem Respekt sprach. 1848 ging er nach
Russland zurück und mit Hilfe der Großfürstin Helena Pawlowna gründete er
1859 die Russische Musikgesellschaft und drei Jahre später das Kaiserliche
Konservatorium in St. Petersburg, dessen Direktor er auch wurde. Tschaikowsky
gehörte mit zu den ersten Studenten. - Seine vielen Kompositionen 13 Opern, 4
Oratorien, 6 Symphonien, 5 Klavierkonzerte, Sonaten, Kammermusik und viele
Klavierwerke) sind in Vergessenheit geraten und fehlen im heutigen Konzertleben.
Seinen Namen bringt man heute lediglich mit einer kleinen Melodie in Verbindung,
die Bestandteil vieler Wunschkonzerte ist: Melodie in F op.3 Nr.1. Diese
Melodie ist auf vielen CDs zu haben, aber ansonsten wurde Rubinstein von der
Plattenindustrie vernachlässigt. Einige wenige Werke sind auf Tonträger zu
haben. Naxos hat nun die ersten 4 Symphonien herausgebracht, hoffen wir, dass
Nr.5 und Nr.6 noch folgen werden. - Der Bruder von Anton Rubinstein, Nikolai
Rubinstein, war ein berühmter Dirigent und hat virtuose Klaviermusik
komponiert.
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1 CD Spielzeit: 65'44"
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Letztes Update: 27.02.2007, 01.19 Uhr |
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