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Vivaldi, Antonio (1678 - 1741) |
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I Concerti di Dresda Concerti RV 577, 569, 576 und 574 Freiburger Barockorchester
Nun wurde Opus 111 von naive, einem französischen Label, gekauft und man hört kaum noch was von ihm. Einzig einige Allessandrini-Aufnahmen, vor allem jedoch ein Großprojekt aus diesem Hause, firmieren weiter unter Opus 111/naive - nämlich die Vivaldi-Edition. Ein ehrgeiziges Projekt, dem man nur allergrößten Erfolg und vor allem aber Durchhaltevermögen wünschen will. Ein guter Anfang ist gemacht, indem mit JUDITA TRIUMPHANS ein bisher wenig bekanntes, faszinierendes Oratorium als Eröffner der Subreihe Musica sacra eingespielt wurde. Auch die Reihe Musica vocale profana hat mit LA SENNA FESTEGGIANTE (RV 693) einen würdigen und viel versprechenden Auftakt gefunden. Es werden natürlich vor allem die gesangsbegleiteten Werke sein, die die größte Aufmerksamkeit auf sich ziehen, ist doch das orchester- und kammermusikalische Schaffen Vivaldis schon weithin bekannt und beliebt, so dass die Aufnahmen in diesem Bereich möglicherweise ins Hintertreppchen geraten - was sie nicht sollten. Gerade auch die hier besprochenen Konzerte und die 1 Sinfonie für den Dresdner Hof. Sie sind natürlich nicht unbekannt und mit den Virtuosi Saxoniae unter Ludwig Güttler sowie der Musica Antiqua Köln unter Reinhard Göbel haben sich schon anerkannte Größen der Barockmusikszene an diesen leidenschaftlichen, an Effekten wie auch Instrumenten nicht sparenden Konzerten versucht und so war es klar, dass auch Opus 111 ein auserlesenes Orchester suchen musste, das es in meinen Augen mit dem Freiburger Barockorchester unter Gottfried von der Goltz auch gefunden hat. Angemerkt sei, dass im Manuskript nur zwei der hier eingespielten Concerti - nämlich die ersten beiden RV 577 und 569 - explizit für den Dresdner Hof und damit für seinen geschätzten Schüler und damaligen Verantwortlichen der Dresdner Hofkapelle (einer damals wie heute anerkannten Institution in der Musikwelt, dass zur Zeit Vivaldis nach Aussage von Zeitzeugen die größte Zahl wahrer Virtuosen und Stars vereinte) geschrieben wurden. Von drei weiteren ist jedoch belegt, DASS sie von der Sächsischen Hofkapelle aufgeführt wurden, was die Aufnahme in das Repertoire dieser CD rechtfertigen soll. Dennoch sind insgesamt nur ca. 50 Minuten auf der CD drauf (klassischer Puritanismus?), die sich aber voll lohnen! D. C.
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Biografie bei Wikipedia |
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CD naive / Opus 111 (Vertrieb Harmonia Mundi) OP 30283 Spielzeit: 49:44
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Letztes Update: 27.02.2007, 01.19 Uhr |
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