Fête Du Ballet

 

Fête Du Ballet - Ein Kompendium von Ballettraritäten

Rossini/Britten: Soirées musicales * Matinées musicales * Chopin: Les Sylphides * Joh. Strauß II: An der schönen blauen Donau * Saint-Saens: Der Schwan * Tschaikowsky: Dezember: Weihnachten * Melody * The Black Swan * Bluebird Pas de deux * Rubinstein: Danses des fiancées de Cachemir * Czibulka: Love's Dream after the Ball *Kreisler: The Dragonfly * Asafyev: Papillons * Lincke: Gavotte Pavlova "Glühwürmchen-Idyll" * Delibes: Intermezzo * Catalani: Danza delle ondine * Drigo: Le Réveil de Flore * Pas de trois * Pas de deux (aus La Esmeralda, Le Corsaire & Diane et actéon) * La Flûte magique * Minkus: La Bayadère * Pas de deux * Grand pas * Adam: Danse des vignerons * Pas seul * Grand Pas de deux * Løvenskjold: Pas de deux * Trad.: Bolero 1830 * Pugni: Pas de quatre * Helsted: Pas de deux * Massenet: Valse très lente * Le Cid * Méditation (Thais) * Scènes alsaciennes * Scènes dramatiques * Marche des princesses * Meyerbeer: Les Patineurs * Luigini: Ballet égyptien * Auber: Les Rendez-vous * Pas classique * Marco Spada * Thomas: Françoise de Rimini * Scarlatti: The Good-humoured Ladies * Rossini: Wilhelm Tell * Donizetti: La Favorite * Berlioz: Ley Troyens * Lecocq: Mam'zelle Angot * Offenbach: Le Papillon * Burgmüller: La Péri * 

London Symphony Orchestra * English Chamber Orchestra * National Philharmonic Orchestra * Orchestra of the Royal Opera House, Covent Garden
Dirigent: Richard Bonynge

Gery Bramall (Übersetzung DECCA) im Booklet zu dieser Box: "Obwohl sich in der Ballettmusik des 19. Jahrhunderts häufig das ansprechendste Orchesterkolorit der Epoche befindet, ist sie weitgehend in Vergessenheit geraten. Unter den Musikern, die es sich zur Aufgabe machten, diese Werke auszugraben, die Manuskripte sorgfältig zu rekonstruieren und schließlich aufzunehmen, spielt Richard Bonynge eine maßgebliche Rolle. Seit mehr als dreißig Jahren , von seiner ersten Ballett-Einspielung, The Art of the Prima Ballerina (Die Kunst der Ballerina, 1963) bis zu La Bayadère (1994) verewigt Decca sein Gespür für Gestalt, Tempo und Kolorit des Genres. The Art of the Prima Ballerina, eine Kompilation von Bonbons, sah die intensive Zusammenarbeit von Bonynge mit Dame Alicia Markova. Die Auswahl der Stücke erforderte viel Mühe, die berühmte Ballerina war bei den Aufnahmen und Playbacks anwesend, so dass sie ihre Erfahrung aus erster Hand zur Verfügung stellen konnte und auch in anderer Hinsicht großzügig zum Gelingen des Unternehmens beitrug.
Unter weniger bekannten Komponisten, die vor allem für das Ballett arbeiteten, befanden sich Léon Minkus (1826-1917), ein gebürtiger Wiener, der für die zaristischen Theater arbeitete, und der Italiener Riccardo Drigo (1846-1930), jahrelang Musikdirektor der kaiserlichen russischen Theater. Eine gekürzte Fassung seiner Flûte magique (Zauberflöte) war ein Lieblingsstück der Pavlova. Hier wird das Ballett vollständig gespielt. Von 1886 bis 1917 leitete Drigo so gut wie alle bedeutenden Ballettpremieren, darunter Tschaikowskys Dornröschen und Der Nußknacker, und instrumentierte nach dem Tod des Komponisten zwei zusätzliche Tänze für eine Inszenierung von Schwanensee im Jahr 1895." 


Soweit Gery Bramall als Einstimmung in die Ballettmusik. Dies war lediglich der Anfang seiner Ausführungen zu dieser Box. Sein kompletter Artikel im Booklet gewährt Einblick in alle Werke, die auf diesen 10 CDs verewigt wurden. Es gibt sehr viel schöne Musik zu entdecken und unbekannte dazu. Alleine zwei CDs sind der Pavlova gewidmet, einer legendären Tänzerin, die mit ihrer Interpretation von Saint-Saens Schwan aus dem Karneval der Tiere unsterblich wurde. In Richard Bonynge, dem Ehemann der weltberühmten Sopranistin Joan Sutherland, hat man einen  kompetenten Dirigenten gefunden, der hier gleich mit vier Orchestern musiziert. Er hat in der Tat jahrelange Erfahrungen auf dem Gebiet der Oper und des Balletts und unzählige Schallplatten eingespielt. Wer Ballettmusik liebt, sollte bei dieser Box zugreifen, da man nicht weiß, wie lange sie noch im Handel sein wird. Außerdem ist sie z.Z. sehr preiswert, also ein zusätzlicher Grund. Ein musikalischer Genuss ist sie allemal.  A.L. 

 

  

10 CDs
Label: DECCA
Katalog-Nr.: 468 578-2 (ADD/DDD)

Spielzeit: 12h51'01"

Interpretation und 
Klang:


sehr gut

 

Letztes Update: 27.02.2007, 01.19 Uhr

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