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La Gioconda
Gioconda ................. Maria Callas
Laura ....................... Fedora Barbieri
La Cieca .................. Maria Amadini
Enzo Grimaldo ........ Gianni Poggi
Barnaba .................. Paolo Silveri
Alvise Badoero ....... Giulio Neri
CETRA Chorus
Turin Italian Radio Symphony Orchestra
Dirigent: Antonino Votto
Aufgenommen bei CETRA vom 6.-10.September 1952 in Turin.
Dass nun Opernaufnahmen mit Maria Callas auch von NAXOS vertrieben werden,
darüber wurde bei Tosca
und I Puritani schon
gesprochen. Auch die Oper La Gioconda, einst von der CETRA aufgenommen,
ist nun bei NAXOS zu haben. Diese Einspielung, die technisch relativ unbefriedigend
produziert wurde, ist jetzt auch, wie die beiden o.g. Opern, überarbeitet
worden. Dies hat Ward Marston
übernommen, der schon einige Werke aus der Serie NAXOS Historical veredelt hat.
Ward Marston wurde für seine Leistungen, z.B. seine Arbeit an der Fritz
Kreisler Collection der BMG, für den Grammy Award in der Sparte
"Bestes historisches Album" nominiert. Für die Chicago Tribune ist
der Name Marston gleichbedeutend mit liebevoller Fürsorge für den Sammler
historischer CDs. Die Lobeshymnen gehen noch weiter: Opera News beurteilt seine
Arbeit als "Offenbarung" und die Zeitschrift Fanfare
bezeichnet ihn als "übernatürlich". Für seine Produktions- und technische
Arbeit an den kompletten Aufnahmen der spanischen Sopranistin Lucrezia Bori
(24.12.1887 - 14.5.1960) bei der Fa. Romophone erhielt er 1996 den Gramophone
Award für die historische Vokalaufnahme des Jahres. Auch die Arturo
Toscanini-Ausgabe von Franklin Mint und die Sergei Rachmaninoff-Aufnahmen der
BMG wurden mit einem Grammy für das beste historische Album bedacht. - Ward
Marston wurde 1952 blind geboren. In den letzten vier Jahrzehnten hat er Tausende von klassischen Opernaufnahmen zusammengetragen.
Während seines Studiums am Williams College arbeitete er beim
Radio. Dort machte er sich 1979 einen
Namen, als er die älteste bekannte Aufnahme in Stereo, aufgenommen von den Bell
Telephone Laboratories im Jahr 1932, restaurierte. Sein Ziel ist es, die Musik,
die er von seinen alten 78er Scheiben abnimmt, derart aufzufrischen und zu
verbessern, dass sie so natürlich und lebensnah klingen, wie nur
irgendwie möglich. Mit seiner Arbeit will er auf die Wichtigkeit
hinweisen, alte Aufnahmen zu bewahren um somit die Werke großer Meister, die es
sich wahrlich zu hören lohnt, der Nachwelt zugänglich zu machen. A.L.
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