HASSE, Johann Adolph (1699-1783)

 

ROMOLO ED ERSILIA
Festivalproduktion 2011
Festwochen für Alte Musik Innsbruck

Tiroler Landestheater Innsbruck

Romolo, der Begründer und erste Herrscher Roms, liebt Ersilia Marina de Liso MS
Ersilia, eine Sabinerin, Tochter Curzios und Prinzessin der Antemnati Eleonora Buratto S
Valeria, eine zweite Sabinerin, Freundin Ersilias; liebt Acronte Robin Johannsen S
Ostilio, römischer Patrizier, Freund und Berater Romolos; liebt Valeria Netta Or S
Curzio, Fürst der Rom verfeindeten Antemnati, Vater Ersilias Johannes Chum  T
Acronte, Fürst der Rom ebenfalls verfeindeten Ceninesi, Frauenheld, dereinst und immer wieder Liebhaber der Valeria Paola Gardina MS

Café Zimmermann (Orchester)
NovoCanto (Chor)

Attilio Cremonesi  (Musikalische Leitung)
Aniara Amos (Regie und Ausstattung)

Vorstellungen am 26. und 28. August 2011
besuchte Vorstellung 26. August 2011

Radiomitschnitt ORF Ö1 (Sendung am 27.08.2011)

Seit Jahren garantiert das Alte-Musik-Festival in Innsbruck Musikgenüsse abseits des Mainstreams nicht nur des allgemeinen Opernbetriebes, der Barockopern selten bis gar nicht Reverenz erweist, sondern des auch von anderen Barockfestivals kultivierten Repertoires, das sich in großen Teilen auf Händel, sowie in wenigen, selteneren Fällen, auf Vivaldi stützt. Dabei sind naturgemäß schon einige Schätze aus der Blütezeit der innsbrucker / Tirolern Hofmusik, also aus dem 17. Jahrhundert, allen voran Opern des in Innsbruck beschäftigten Cesti wiederausgegraben worden, aber auch immer wieder Barockopern ohne direkten Bezug zu Innsbruck.

Lange Jahre verstand es René Jacobs meisterhaft, ein gut gemischtes Programm zusammenzustellen und auch einzelne Opern für die Nachwelt und die vielen, die den Weg nach Innsbruck nicht auf sich nehmen können oder wollen, zugänglich zu machen. Auch unter der Ägide des neuen künstlerischen Leiters der Festwochen, de Marchi, wird diese Tradition aufrechterhalten. Zusammen mit Deutsche Harmonia Mundi / Sony wird die jeweilige Hauptoper eingespielt (so ist die L'Olimpiade von Galuppi aus dem Jahre 2010 vor kurzem erschienen und wird auch die diesjährige, mit der Staatsoper Hamburg koproduzierte Telemann-Oper "Flavius Bertaridus, König der Langobarden [in Hamburg ab 23.10. zu sehen] von DHM aufgezeichnet).

Darüber hinaus gibt es seit längerem zur Hauptoper, die von dem jeweiligen künstlerischen Leiter dirigiert wird, noch eine zweite Barockoper, die vorgestellt wird, sowie, erstmals in diesem Jahr, noch eine dritte große Festivalproduktion im Zusammenspiel mit dem Internationalen Gesangswettbewerb Antonio Cesti - die Barockoper: Jung, die noch weniger bis nicht bekannten Künstlern die Möglichkeit gibt, ihre Fähigkeiten vor einem begeisterten Publikum zu präsentieren.

Für die zweite große Oper 2011 wählte man erneut eine Oper, die einen Bezug zu Innsbruck hat - und von einem Künstler, der auch schon abseits davon in Innsbruck gewürdigt wurde: Johann Adolf Hasse. Dieser zu Lebzeiten höchtsgeschätzte deutsche Barockkomponist zeichnete - nach langen erfolgreichen Jahren in Italien, insbesondere Neapel und Venedig - fast drei Jahrzehnte hauptverantwortlich für das reichhaltige Musikleben der sächsischen Kurfürsten und Könige von Polen in Dresden (und Umgebung) und Warschau. Mit Ausbruch des Siebenjährigen Krieges 1756 und der damit einhergehenden Besetzung Dresdens durch die Preußen verließ nicht nur der Hofstaat, sondern natürlich auch die Mehrzahl des künstlerischen Ensembles Dresden. Hasse und seine Gattin Faustina verlagerten ihren Lebensmittelpunkt zunächst wieder in Richtung Italien, kamen dann aber immer wieder mit dem Kaiserhof in Wien in Berührung. Dort waren weder er, dessen Opern schon in den 1720ern dort aufgeführt worden [ohne das dies heißen musste, Hasse sei damit speziell beauftragt worden], noch seine Frau Faustina (die 1726 ein längeres Gastspiel dort absolvierte und zumindest mit dem Kaiserlichen Gesandten in Venedig in Kontakt blieb] Unbekannte. Noch viel enger als die Beziehung zu Kaiserin Maria Theresia war der Kontakt zum Kaiserlichen Hofpoeten Pietro Metastasio, quasi DEM Librettisten der barocken opera seria des 18. Jahrhunderts, dessen fast sämtliche Werke Hasse (nicht immer als erster) vertont hatte und mit dem er in Briefkontakt stand.

Im Zuge der klugen Heiratspolitik des Hauses Habsburg sollte 1765 der Erzherzog Leopold die spanische Königstochter Maria Ludovica heiraten und als Hochzeitsstädte wurde diesmal nicht Wien selbst gewählt, sondern die tiroler Landeshauptstadt Innsbruck. Damit einher ging eine umfassende Renovierung der Innsbrucker Hofburg, auch der gesamten Stadt (z.B. die Errichtung einer Straßenbeleuchtung), sowie noch weit mehr eine quasi Wiederinstandsetzung der Innsbrucker Hofoper. Als eine der zahlreichen Festivitäten rund um diese Hochzeit wurde bei Metastasio und Hasse eine Festoper in Auftrag gegeben.

Als Sujet wählte Metastasio etwas sehr passendes: nämlich die Befriedungsversuche Romolus', des sagenhaften Begründers und ersten Herrschers von Rom, mit den um Rom siedelnden Völkern durch Verheiratung mit ihnen. Zwar ging es im Mythos vom Raub der Sabinerinnen der den Hintergrund der Handlung bildet, darum, den Frauenmangel in Rom zu beheben, der dadurch entstanden war, dass zu viel männliche Flüchtlinge und Zugezogene in Rom waren, aber ansonsten stimmt Metastasios Libretto mit dem Mythos überein: eine nach der anderen sollen sich die Sabinerinnen überzeugen lassen haben.

Mit einer entsprechenden römisch-sabinischen Massenhochzeit und einem entsprechenden Jubelchor auf ebenso fruchtbare wie friedliche Ehen beginnt denn auch die gesamte Oper. Die sechs römische Patrizier verkörpernden Choristen kommen in schwarzen Maßanzügen und Elvis-Presley-Tollen daher und becircen ihre in Tunici gehüllten weiblichen Pendants, schmusen und kopulieren und haben am Ende des mehrminütigen Chorstückes ihre Damen des in sie gesetzten Nachwuchses (in Form eines Kissens mit Köpfchen) entbunden und präsentieren dies zusammen mit ihnen stolz vor Romolus und einer streng dreinblickenden weiteren Sabinerin: der unnahbaren Ersilia, die sich einer Heirat mit Romolus kategorisch verweigert und als Gnade lediglich gewährte, bei den Festivitäten als Zuschauerin zugegen zu sein.

Damit sind die beiden Hauptpersonen des Dramma per musica Romolo ed Ersilia schon vorgestellt und sicher leicht zu erahnen, worum es im Kern geht: dass der großmütige Romolo und die sittengestrenge und gehorsame Ersilia sich kriegen. Die Ablehnung Romolus zu ehelichen kommt natürlich weniger von Ersilia selbst, sondern vielmehr von ihrem Vater, einem der Feinde Roms. Der hatte seiner Tochter kategorisch verboten, einen Römer zu heiraten, und bleibt, im Laufe der Oper zunehmend zum Verdruss der Tochter, bei dieser kategorischen Ablehnung, die aber auf einer allgemein ablehnenden Grundhaltung beruht und nicht auf einer persönlichen Bekanntschaft mit Römern oder Romolus im speziellen. Seine Tochter Ersilia ist die eigentliche Hauptfigur der Oper, zumindest musikalisch. Die ursprünglich die Rolle interpretierende Anna de Amicis muss wohl eine überaus talentierte Dame mit beeindruckenden gesanglichen Fähigkeiten gewesen sein. Jedenfalls stellen ihre Arien höchstakrobatische Anforderungen und die heutige Interpretin Eleonora Buratto vor eine gewaltige Aufgabe. Diese bewältigt die in Mantua geborene Sopranistin jedoch sehr zur Befriedigung des Publikums, das mehrfach zu Beifallsstürmen und Bravorufen gebracht wurde, und das nicht nur gesanglich, sondern auch und gerade auch von ihrer gesamten Gestik und Bewegung.

Gestik und Bewegung sind auch generell wichtig in der Regiekonzeption. Die selbst lange Jahre als Tänzerin tätige Aniara Amos hat bewusst pointierende Gesten gesucht und gefunden, die dem gesamten Bühnengeschehen eine belebende Dynamik verleihen, auch und gerade außerhalb der eh schon unterhaltsamen Arien in den Rezitativen. Diese sind wahrlich, vor allem am Anfang, nicht kurz zu nennen. Innsbruck hat sich aber wieder einmal entschieden nichts zu kürzen und dank Frau Amos langweilt sich im Saal niemand, wenn die Ursachen der Konflikte und die Auseinandersetzungen der einzelnen Protagonisten in extenso referiert werden.

Zusammen mit Ersilia ist deren Freundin Valeria in Rom "gelandet", eine sehr viel weniger sittengestrenge, eher lebenslustige Dame. In der Innsbrucker Inszenierung kommt sie - interpretiert von der 2002 an der Deutschen Oper in Berlin debütierenden Sopranistin Robin Johannsen - ebenso lasziv wie weltdamenhaft daher. Ihr "Marken-" bzw. Erkennungszeichen ist eine Zigarette mit bzw. deren überlanges Mundstück, mit der sie meist über die Bühne stolziert, um sich dann vereinzelt zu traumatischen Posen zu verkrampfen. Diese Kurztraumata, so erfahren wir bald, beruhen auf einer unglücklichen Liebe zu Acronte, einem von Paola Gardina meisterhaft als Machoman interpretierten weiteren Feind Roms und Romolos, der, hübsch anzusehen und kriegerisch erfolgreich, wohl nicht nur Valeria um den Finger gewickelt und flachgelegt hat, sondern auch diverse andere Damen und Weibsen. Dennoch kommt Valeria nicht von Acronte los, ist andererseits aber auch nicht gewillt, Acrontes Schmeicheleien und Beschwichtigungsversuchen aufzusitzen, sondern gibt vielmehr textlich wie meisterhaft gestikulatorisch Paroli. Regisseurin Aniara Amos und Attilio Cremonesi als musikalischer Leiter haben auf diese Art die im ersten und zweiten Akt zum Teil langen Rezitativpassagen sehr zur Unterhaltung des Publikums aufgepeppt. Wenn Valeria ihrem schmeichelnden Schönling ein PPhhh und kurz darauf eine Auswahl ihrer Perücken an den Kopf wirft, wird man Zeuge eines veritablen und unterhaltsamen Ehestreits. Ihre Verzweiflungsarie zum Thema "Ich hasse den Verrat, aber ich hasse den Verräter" zeigt eine am Boden kriechende, von ihrer Zerrissenheit gezeichnete und mit sich selbst und ihrer Schwachheit, Acronte zur Hölle zu schicken, hadernde Valeria. Mezzo Paola Gardina alias Acronte im Übrigen war nicht nur überaus nett anzusehen, sondern auch ein musikalischer Genuss. Seine Arie "Sprezzami pur per ora" ("Verachte mich nur") interpretierte die Mezzosopranistin mit ebenso betörendem wie Ehrfurcht gebietendem Furor und stimmsicher selbst in den lichtesten Höhen. Man bedauerte richtiggehend, dass man ihn nur zu selten auf der Bühne sah und er nur eine große Arie abbekam.

Acronte bleibt nun auch der einzige Bösewicht in diesem Stück (und sang, man beachte, nicht wie üblich Bass, sondern Sopran!): nachdem Romolus ihm, der ihm von seinen Wachen zur Verurteilung vorgeführt wird, (sehr zu deren Missfallen und Verwunderung) die Freiheit schenkt, hat der nichts besseres zu tun als Romolus zu drohen und wird in der darauffolgenden Schlacht von Romolo getöten und als Trophäe mitgebracht. Während die Befriedung der einen Feinde, die im Stück Cerenesi genannt werden, zwangsweise militärisch stattfindet, sucht Romolus mit Ersilias Vater Curzio trotz dessen kategorischer Ablehnung zu einer Verständigung zu gelangen. Bis kurz vor dem Ende ist Curzio denn auch ein zweiter Bösewicht im Stück, zwingt er nicht nur sein Volk zu einer dann unabwendbaren kriegerischen Auseinandersetzung mit Rom, sondern verweigert er seiner sich mehr und mehr verliebenden (dies aber textlich wie viel mehr und belustigender gestikulatorisch verbergend) Tochter seine Zustimmung zu dem eigentlich sehr willkommenen Ehebund mit Romolus. Der Tenor des Interpreten Johannes Chum soll hier besonders hervorgehoben werden. Es war ein seltener Genuss, dieser Stimme zu lauschen.

Ein weiteres musikalisches Highlight des Abends waren die sonore Stimmgewalt und die belebende schauspielerische Leistung ???. Sie verstand es souverän den in seinem Selbstbewusstsein beschnittenen, aber in seiner Verklemmtheit dennoch unterhaltsamen Geistesmenschen, den unerfüllt und unerhört Valeria liebenden ??? darzustellen, den diese aber nicht weiter beachtet. Auch das Kostüm, in dem die Sängerin eingepresst erscheint wie in einer Wurst, mit dazu steifem, hohem Kragen und oben ein Bubiköpfchen mit nerdig-verpönter Nickelbrille, umrahmt die stockend-unsicheren Bewegungen wie auch die verängstigte Abkehr (ROLLE???) von der ihn von sich weisenden Valeria mehr als passend.

Gekrönt wird der musikalische Genuss des Abends von einem meisterhaft und durchaus feurig musizierenden Café Zimmermann unter Attilio Cremonesi. Das sich aus gegebenen Anlass (das Zimmermannsche Kaffeehaus in Leipzig war der Ort, an dem Johann Sebastian Bach rund 500 seiner weltlichen Konzerte zur Aufführung brachte) bislang vor allem mit Einspielungen Bachs hervorgetan habende Kleinensemble vermag es auch in Großform und sehr viel bombastischere Musik feurig-spritzig aufzuspielen. Entsprechend zufrieden und bestens unterhalten ging man nach dem Opernabend heim, auch wenn Hasse, das sollte nicht unerwähnt bleiben, durchaus auch generell Feurigeres geschrieben hat. Freilich bot da auch die Textvorlage mehr Gestaltungsspielraum. Möglicherweise von Maria Theresia explizit gewünscht, verzichtet Metastasio aber hier auf die ihn so berühmt machenden Gleichnisarien und legt den Beteiligten viel häufiger gesetztere, lebensweisere, philosophische Texte in den Mund. Dies sowie die sich immer mehr zeigende Gewissheit, einer in großen Teilen schon überholten Musikform anzuhängen, mag den im Vergleich zu früheren Werken manchmal fehlenden Pepp entschuldigen.

Dirk Carius

 

Zusätzliche Informationen zur Oper

Librettos:

original Innsbruck 1765 - nur Deutsch
http://books.google.de/books?id=gcpIAAAAcAAJ&pg=PT22&dq=intitle:HErsilia&hl=de#v=onepage&q&f=false

Romolus und Hersilia. Ein Singspiel. ITALIAN AND German Hasse, Johann Adolf: Romolo Ed Ersilia. Romulus und Ersilia Leipzig 1768 (Breitkopf 1768)
http://resolver.staatsbibliothek-berlin.de/SBB00003BF900000000

English version
http://books.google.de/books?id=B5ArAAAAMAAJ&pg=PP9&dq=Dramas+and+other+poems:+of+the+Abb%C3%A9+Pietro+Metastasio&hl=de#v=onepage&q&f=false (Dramas and other Poems of the Abé Pietro Metastasio. Vol 3)

Besetzung der Uraufführung 1765

Romolo, der Begründer und erste Herrscher Roms, liebt Ersilia Gaetano Guadagni (Orfeo in Glucks Orfeo in Wien 1762)
Ersilia, eine Sabinerin, Tochter Curzios und Prinzessin der Antemnati Anna de Amicis
Valeria, eine zweite Sabinerin, Freundin Ersilias; liebt Acronte Maria Teresa Sartori
Ostilio, römischer Patrizier, Freund und Berater Romolos; liebt Valeria Luca Fabris (vom Sächs.Königshof)
Curzio, Fürst der Rom verfeindeten Antemnati, Vater Ersilias Domenico Panzacchi
Acronte, Fürst der Rom ebenfalls verfeindeten Ceninesi, Frauenheld, dereinst und immer wieder Liebhaber der Valeria Porfirio Pacchiarotti 

 


Chorus am Anfang: Die Römer heiraten Sabinerinnen. Im Hintergrund auf Podesten schauen v.l.n.r. zu: Ostilio, Romolo, Ersilia, Valeria

Valeria und ihre Perücken. Grandiose Posen und Gestik. Ihr Leiden an der unglücklichen Liebe ist mehr als deutlich.

Vater Curzio stellt Ersilia zur Rede, warum sie Romolo geheiratet habe (was ihm ja von Acronte fälschlich zugeflüstert wurde).

Romolo und Ersilia in ihrem einzigen, dafür langen Duett am Ende des ersten Akts. Auch wenn sie sich noch wehrt: das Band zwischen den beiden Titelhelden ist hergestellt.

Der Tod Acrontes, der Rom angegriffen hat (liegt vorn links als Leiche, betrauert von der rechts liegenden Valeria) ist der große Wendepunkt. In der Mitte der Bühne noch als roter Lichtpunkt: das große Band, "das im Himmel geknüpft ward"

Happy Ending wie in jeder guten Opera Seria und passend zum Anlass: Romolo ed Ersilia glücklich vereint und vom Chor gefeiert.

Weitere Bilder und höher auflösende Versionen dieser Bilder finden sich unter

http://www.altemusik.at/presse/romolo-ed-ersilia/

(c) Alle Bilder

Innsbrucker Festwochen / Rupert Larl

 

 

Letztes Update: 20.03.2012, 23.18 Uhr

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