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Partenope - HWV
27 Partenope ………….……….........………….Rosemary
Joshua Early Opera Symphony **** 3 CDs - Chandos - 0719 - Mai 2004 **** Welche Operntunte wünscht es nicht zugleich von drei attraktiven Freiern umworben zu werden? In Händels Partenope wird der Königin von Neapel dieser Traum erfüllt. Im Kern der Geschichte wählt sie verschiedene um sich für den richtigen zu entscheiden. Zur Auswahl stehen der untreue Arsace, der von seiner verlassenen Geliebten Rosmira, als Mann verkleidet, bis nach Neapel verfolgt wird, der zaghafte Armindo und der kriegerische Emilio. Eine gewisse Strecke lang gehört nicht nur die Methodik der Abweisung, sondern die ganze Handlung der Oper dem komischen Genre an. Für wen die Partenope sich entscheiden wird, ist dem Zuschauer, aber höchstwahrscheinlich auch der Königin selbst bis ganz zum Schluß nicht gewiss. Die folgende Aufführung besticht durch das dynamische, wenn auch streckenweise zu gradlinige Orchester unter der Leitung von Christian Curnyn und das Starensemble. Als Partenope gibt sich die Sopranistin Rosemary Joshua die Ehre, die bereits als Angelica in Orlando unter William Christe (erato) brillierte. Die Partenope meistert sie ebenfalls mit Bravour. Der Countertenor Lawrence Zazzo ist ein formschöner und durchsetzungsfähiger Arsace, der im Vergleich zu seinem Fachkollegen Rene Jacobs aus der Referenzaufnahme unter Sigiswald Kuijiken (DHM) ausdrucks- und höhensicher ist. Die Rosmira von Hillary Summers ist meiner Meinung nach zu grob und zu ausdruckslos geworden, wenn man sie mit der feurig lodernden Helga Müller Molinari aus der Kuijiken Aufnahme vergleicht, genau wie der Armindo von Stephen Wallace. Der Prinz Emilio wird durch Kurt Streit souverän und koloratursicher gemeistert genau wie der Ormonte von Andrew Foster Williams. Besondere Highlights der Oper sind: - CD 1 Amor ed il destin combatterà per me (Partenope)
David Thomaschvilli
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Diskographie der Opera bei operone |
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3 CDs
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