400 Jahre Oper - Die große CD- und DVD-Edition von Focus in Zusammenarbeit mit Universal

 
CD-Version

8 x 2 CDs zu 9,99 EUR für je 2 CDs
oder alle 16 zum Preis von ca. 59,99 EUR
mit repräsentativen Arien und Stücken aus 400 Jahren Operngeschichte

die einzelnen Bände:

1) italienische Meisterwerke "Nessun Dorma" (Vol.1)
2) Highlights der Wiener Klassik "Der Hölle Rache" (Vol.2)
3) Highlights der französischen Oper "L'Amour, L'Amour" (Vol. 3)
4) Highlights der romantischen Oper "Durch die Wälder, durch die Auen" (Vol. 4)
5) Richard Wagners Opernwelt "Die Frist ist um" (Vol.5)
6) Barockoper "One Charming Night" (Vol. 6)
7) die Höhepunkte des Belcanto "Una Furtiva Lagrima" (Vol.7)
8) die moderne Oper bis hin zur Gegenwart "Glück, das mir verblieb" (Vol.8)

die genauen Tracklists gibt es hier


DVD - Version

zu jedem der einzelnen CD-Themenbänden erscheint parallel jeweils eine repräsentative Oper als DVD-Aufzeichnung für 14,95 EUR pro DVD

1) Verdis "La Traviata" (Vol.1),
2) Mozarts "Die Zauberflöte" (Vol.2),
3) Bizets "Carmen" (Vol.3),
4) Tschaikowskys "Eugen Onegin" (Vol.4),
5) Wagners "Rheingold" (Vol.5),
6) Händels "Giulio Cesare" (Vol.6),
7) Donizettis "Lucia Di Lammermoor" (Vol.7),
8) Strauss' "Salome" (Vol.8).

unter www.getabstract.com/focusoper gibt es zu jeder Focus-Oper eine PDF Zusammenfassung der Handlung sowie einige "Leckerlis", mit denen man seine Gesprächspartner beeindrucken kann!
 


Bestell-Links - einfach und bequem

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Mit Monteverdis "ORFEO" im Jahre 1607 begann sie - die abwechslungsreiche, interessante und für jeden Geschmack unterschiedliche Höhepunkte bereit haltende Geschichte der Oper, des gewaltigsten und umfangreichsten aller Bühnen-Gesangswerke.

Diese Geschichte anhand repräsentativer Klangbeispiele nachzuzeichnen stellt sich die von der Wochenzeitschrift FOCUS initiierte und in Zusammenarbeit mit Universal Classics redaktionell verantwortete CD- und DVD-Edition 400 Jahre Oper vor und kann dank eines riesigen und stimmgewaltig besetzten Klangarchivs des Gelblabels Deutsche Grammophon, des Opern-/Gesangslabels DECCA, aber auch Archiv Produktion und Philips auch eine sehr beeindruckende Vielfalt von Stimmen und dirigativen Stempeln bieten.

Selbstverständlich sind 2 CDs für ein bestimmtes Thema oder eine bestimmte Etappe der Operngeschichte so schnell voll und man hat die Qual der Wahl, was man da mit aufnimmt und was man rauslässt. In Anbetracht der oft vielen gleichwertigen Aufzeichnungen fällt es im Weiteren schwer, die jeweils passende Interpretation zu wählen, welchen Sänger / Sängerin zu seinem/ihren Recht kommen zu lassen. Und so ist selbstverständlich die letztlich zusammengestellte Auswahl für den Spezialisten immer streitbar und der Eine hätte lieber dies, der Andere lieber das gehört und wenn schon das, doch lieber von dem oder der vorgetragen gehört.

Nur ist dies natürlich in keiner Weise Sinn und Zweck eines - in America sicher auch so genannten - Best of Opera. Dafür gibt es die vielen verschiedenen Einspielungen der Glanzstücke der Operngeschichte. Bei dieser Edition geht es natürlich zum Einen darum, Opernbegeisterten einen Überblick über den Tellerrand ihres jeweiligen Spezialinteresses hinaus zu bieten, gar Leuten, die bislang Berührungsängste hatten, das Faszinosum Oper insgesamt (oder für eine gewählte Epoche) näherzubringen.

Angenehmer Nebeneffekt dieser (wie auch vieler anderer Literatur-/Musik-und sonstiger Editionen, die die verschiedenen Tages- und Wochenzeitschriften initiieren) DVD-Edition ist natürlich, dass man vielleicht die eine oder andere DVD-Einspielung, mit der man schon länger geliebäugelt hat, nun in einer preiswerteren und doch hochwertigen Ausstattung ergattern kann.

Auf jeden Fall bietet die gesamte ED-Edition fast 20 Stunden Klangwelten mit der Creme de la Creme der Interpreten wie Anna Netrebko, Cecilia Bartoli, Renée Fleming, Placido Domingo, Luciano Pavarotti, Rolando Villazón und Fritz Wunderlich, unter herausragenden Maestros von Riccardo Chailly, Carlos Kleiber, Claudio Abbado über Sir Colin Davis, Sir Georg Solti, James Levine bis Herbert von Karajan. Und das zu einem sehr erschwinglichen Preis!

Dirk Carius

 



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http://www.klassikakzente.de/focus_edition_400_jahre_oper_die_basis_125608.jsp

der Grundartikel mit Verweisen zu den gesamten Beiträgen zur Focus-Edition


Pressetext zu Vol I: Verdi!

Die liebende Kurtisane war eine heikle Angelegenheit. Schon Alexandre Dumas hatte für Wirbel gesorgt, als er seinen Romanerstling "Die Kameliendame" 1848 veröffentlichte und damit das Thema auf das Parkett des bürgerlichen Theaters brachte. Guiseppe Verdi nun nahm es fünf Jahre später wieder auf und verarbeitete es in "La Traviata" für die Opernbühne. Damit gelang ihm einer der beliebtesten Klassiker dieses Genres überhaupt, mit dem die Focus-Edition "400 Jahre Oper" auf DVD in der großartigen Inszenierung von Covent Garden unter Sir Georg Solti in den Frühling startet.

Für Giuseppe Verdi waren es turbulente Jahre. Immerhin 16 Opern hatte er bereits dem Publikum vorgestellt, drei großartige Werke entstanden unmittelbar nacheinander. Nach "Rigoletto" (1851) und "Il Trovatore" (1853) präsentierte er mit "La Traviata" (1853) allerdings ein für seine Verhältnisse ungewöhnlich aktuelles Melodram um die Wahrhaftigkeit der Liebe. Diesmal ging es nicht um Irrungen und Wirrungen in historischer Ferne, sondern um das Paris seiner Epoche mit Fokus auf nur einer Hauptperson und deren unglücklicher Liebe. Das Werk war in vieler Hinsicht ein Kraftakt. Zunächst entstand die komplette Oper innerhalb von 46 Tagen. Verdis Librettist Francesco Maria Piave schrieb sich mit der Umarbeitung der Vorlage die Finger wund und Verdi selbst reiste noch mit einer Art Entwurf nach Venedig zu den Proben. Die Orchestrierung stellte er während der Orchesterproben fertig und so war "La Traviata" taufrisch, als das Venediger Premierenpublikum am 6.März 1853 zum "Teatro La Fenice" flanierte. Allerdings hatte die Inszenierung deutliche Schwachstellen. Vor allem mit der Darstellerin Fanny Salvini-Donatelli hatte man Pech. Die üppige Dame löste als schwindsüchtige Violetta eher Heiterkeit denn Mitleid aus. Die Schauspieler mussten sich zur Kaschierung der Brisanz außerdem in barocke Gewänder zwängen, so dass schließlich die ganze Oper unausgewogen wirkte.

An die Opulenz früherer Werke gewohnt, reagierte das Publikum zurückhaltend. Erst eine zweite, sorgfältigere Insznierung im Frühjahr 1854 im "Teatro San Benedetto", ebenfalls in Venedig, sorgte für den Durchbruch. Von da an entwickelte sich "La Traviata" zu einer der meist geschätzten Opern auf internationalen Spielplänen. Über den sozialkritischen Stoff als inhaltliche Neuerung hinaus - das Plädoyer für die emotionale Selbstbestimmung der Frau - schuf Verdi einen musikalischen Querschnitt durch seine Ausdrucksmöglichkeiten, wie man ihn nur in wenigen vorangehenden Werken finden konnte. So wird auch verständlich, warum sich das Werk bis heute nicht nur in den Opernhäusern hält, sondern zu den beliebtesten Werken seiner Art zählt. Es liegt am Stoff, an der Musik, aber auch an Inszenierungen wie in Covent Garden 1994. Damals trafen zwei besondere Konstellationen aufeinander, die aus dieser Aufführung einen Höhepunkt der Operndekade machten.

Zum einen sang der Sopran-Star Angela Gheorghiu zum ersten Mal die Rolle der Violetta, auf der anderen Seite war es auch das Pult-Debüt von Maestro Sir Georg Solti mit diesem Werk. Das Resultat war eine rundum gefeierte Inszenierung, die das BBC veranlasste, mit Kameras und Mikrofonen anzurücken. Unter der Bildregie von Musikfilmprofi Richard Eyre entstand ein Bühnendokument der Sonderklasse, das nun im Rahmen der Focus DVD-Edition "400 Jahre Oper" den Start einer Reihe mit neun außergewöhnlichen Inszenierungen bildet, die über das Frühjahr hinweg den Opernfan versorgen. Ob einzeln oder in einer Box zusammengefasst, jede dieser Aufführungen in eine Pretiose im faszinierend reichhaltigen Klanggewand (5.1 Surround, wahlweise PCM Stereo) zum ebenso sensationellen Preis.

Pressetext zu Vol IV: Romantik

Die 'Romantik' ist ein doppeldeutiger Begriff. Gilt sie landläufig als Synonym für allerlei Kitsch und Tand im Umkreis von Eros und Gefühl, war ihre eigentliche Bedeutung weiter gefasst. Im Unterschied zur Klassik hatte sich die Romantik von überindividuellen Wahren, Schönen und Guten abgewandt und suchte nun die Erkenntnis zum einen im Individuellen, zum anderen in einer Volksgemeinschaft, die sich nicht mehr über die Interessen der Aristokratie definierte. Eines der Stichwörter hieß "Nation" und so wundert es kaum, dass auch die Opern der romantischen Epoche sich in unterschiedlicher Intensität um diesen Themenkreis drehten. Wenn sich die vierte Folge der Focus Edition 400 Jahre Oper unter dem Titel "Durch die Wälder, durch die Auen" Komponisten jenseits der traditionellen Zentren Frankreich und Italien und jenseits von Richard Wagner - dem ein eigenes Kapitel gewidmet wird - zuwendet, dann geht es nicht nur um große Gefühle, sondern immer auch um Identität, Selbstbewusstsein, Kultur an sich. Und das unabhängig von den Herkunftsländern der Opern Deutschland, Böhmen, Mähren oder Russland. Vieles hatte man sich erhofft, nichts war eingetreten. Die Französische Revolution hatte zwar zunächst das verfilzte Kumpel-Netzwerk der europäischen Adeligen in Angst und Schrecken versetzt. Mit dem Wiener Kongress jedoch war es Metternich gelungen, eben genau diese konservative Atmosphäre in Europa wieder herzustellen, die zuvor bekämpft worden war. Seine Schergen waren überall und so mussten sich die intellektuellen Kreise Ausweichquartiere des Protestes suchen, die für die Zensur und die politische Verfolgung uninteressant waren. Es lag nahe, es mit der Kunst zu versuchen, deren elaborierte Sprache sich bewährtermaßen gegen beamtete Thumbheit verschloss. Im Unterschied zur Klassik, die noch den Fokus auf das Schauspiel und das Wort gelegt hatte, war es nun die Oper, die als neues Leitmedium der poetischen Verschlüsselung die Wünsche der Nationalbewegung formulieren konnte. Dabei hatte sich auch innerhalb des Genres einiges getan. Bereits Mozart hatte damit begonnen, dem Orchester über die Begleitfunktion der Sänger und der Handlung hinaus eine wichtige Funktion zuzuweisen.

Carl Maria von Weber nun erweiterte diesen Kunstgriff und bereitete vom allem im "Freischütz" (1821) den Weg für eine neue Opernkultur. Bei ihm bekamen orchestrale Stimmungen handlungsführende Bedeutung, nahe dem, was sein Bewunderer Richard Wagner später als Leitmotiv ausarbeiten sollte. Und natürlich waren auch Wälder und Täler nicht einfach nur Dekoration, sondern wie schon in der Literatur der manifest gewordene Ausdruck des Innenlebens des Protagonisten. Dazu kam der Einsatz von volksmusiknahen Motiven und überhaupt die Verlagerung des Geschehens aus dem Adelsmilieu in den Kreis der kleine Leute. So wurde der "Freischütz" zu einem Prototyp der Nationaloper, und hatte ganz nebenbei eine Menge großartiger Melodien zu bieten, die dem Hörer im Ohr blieben. War Weber der Vater des ernsten Genres, so entwickelte sich Albert Lortzing zu dessen humoristischen Pendant.

Auch seine Werke handelten im Kreis der Handwerker und kleinen Leute und boten wie "Zar und Zimmermann" (1837) reichlich Ohrwürmer. Sie erreichten jedoch nicht die innovative Wirkung wie der "Freischütz", auch wenn sie bis heute zu den amüsanten Beispielen ihrer Gattung gehören. Weitaus seriöser wiederum beschäftigten sich Bedrich Smetana und Antonin Dvorak mit dem Kontext des Nationalen, schließlich hatten Böhmen und Mähren im Rahmen des Habsburgereiches nur wenig Spielraum, sich als eigenständige Kultur zu präsentieren. Die russische Variante schließlich fand in Komponisten wie Alexander Borodin und Modest Mussorgsky den Link in die Moderne, während die Werke von Peter Tschaikowsky sich vor allem durch die besondere Kunst der Verknüpfung individueller Emotionalität mit übergreifendem, national verstehbarem Pathos auszeichneten.

Die Auswahl der musikalischen Höhepunkte dieser romantischen Ära ist daher gewaltig und heterogen. Die Kunst, sie auf zwei CDs im Rahmen der Focus-Edition 400 Jahre Oper zu präsentieren, besteht in der gezielten Reduktion auf besonders prägnante Beispiele dieser Epoche. Sie stammen nicht nur aus dem "Freischütz", der "Verkauften Braut" (Smetana) oder "Rusalka" (Dvorak), sondern auch aus der Feder von Lortzing ("Der Wildschütz", "Zar und Zimmermann"), Friedrich von Flotows ("Martha"), Otto Nicolais ("Die lustigen Weiber von Windsor"); Engelbert Humperdincks ("Hänsel und Gretel"), Johann Strauss ("Die Fledermaus") und den russischen Beispielen von Peter Tschaikowski ("Eugen Onegin", "Pique Dame"), Sergei Rachmanoniff ("Francesca da Rimini"), Alexander Borodin ("Fürst Igor") und Modest Mussorgsky ("Boris Godunow"). Zu den Stars der Zusammenstellung gehören neben Maestri wie Christian Thielemann, Carlos Kleiber, Rafael Kubelik, Sir Georg Solti, James Levine und Valery Gergiev auch die großen Stimmen von Renée Fleming, Anna Netrebko, Brigitte Fassbaender und Mirella Freni bis hin zu Dietrich Fischer-Dieskau ,Peter Schreier, Thomas Quasthoff, Bryn Terfel und Luciano Pavarotti. Einmal mehr entsteht ein ausgewogener Überblick über eine produktive und wegweisende Ära, die gemäß dem Anliegen der Focus-Edition 400 Jahre Oper auf höchstmöglichem Niveau bei sensationellem Preis in die Welt der romantischen Oper einführt.



 

 

 

 

 

Letztes Update: 24.06.2007, 15.16 Uhr

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