Anneliese Rothenberger

 

Champagner-Operette

Anneliese Rothenberger singt Melodien aus:

Jacques Offenbach: Pariser Leben * Die schöne Helena * Orpheus in der Unterwelt
Johann Strauß II: Eine Nacht in Venedig * Wiener Blut * Die Fledermaus
Carl Millöcker: Gasparone
Franz von Suppé: Boccaccio 
Carl Zeller: Der Vogelhändler
Emmerich Kálmán: Die Csárdásfürstin * Gräfin Mariza
Franz Lehár: Das Land des Lächelns * Paganini
Ralph Benatzky: Im weißen Rössl

Anneliese Rothenberger, Sopran

Partner/innen sind:
Renate Holm, Sopran
Gisela Litz, Alt
Nicolai Gedda * Adolf Dallapozza * Norbert Orth, Tenor
Benno Kusche * Hermann Prey, Bariton
Chor des Bayerischen Rundfunks * Chor der Wiener Staatsoper in der Volksoper * Chor der Bayerischen Staatsoper München
Münchner Rundfunkorchester * Philharmonia Hungarica * Symphonie-Orchester Graunke * Wiener Symphoniker * Bayerisches Symphonie-Orchester * Wiener Symphoniker
Dirigenten: Willy Mattes * Franz Allers * Willi Boskowsky * Heinz Wallberg 

Anneliese Rothenberger sagt von sich, dass sie keine Operetten-Sängerin gewesen sei. Dies mag man gar nicht glauben, da sie dieses Genre im Fernsehen und auf der Schallplatte sehr oft und auch gerne bedient hat. Lediglich zwei Operetten-Rollen hat sie auf der Bühne gesungen: den Henri im Opernball und die Adele in der Fledermaus. Die Adele hat sie an drei verschiedenen Bühnen gesungen, in Hamburg, an der Wiener Staatsoper und sogar an der Met. Konzertant hat sie noch die Rolle der Valencienne in Lehárs Die lustige Witwe in der Carnegie Hall (New York) gesungen. Nach dem warum gefragt, weshalb sie kaum Operetten gesungen habe, gibt sie in dem beiliegenden Booklet eine ehrliche Antwort. Ihre Stimme sei für das Fach zu leicht gewesen, da sie ja ein lyrischer Sopran war und die Rollen mehr von einem jugendlich-dramatischen Sopran gesungen werden müssen, mit mehr Kraft in der Mittellage und Tiefe. Das sei besonders bei Lehár und Kálmán angebracht, um über die starken Streicher und somit über den Orchesterklang zu kommen. Dass sie die Operette dennoch vortrefflich interpretieren kann, das hat sie in unendlich vielen Schallplatten bewiesen und so auch erneut auf dieser Doppel-CD, die rechtzeitig zu ihrem Geburtstag (19.6.1924) von der EMI auf den Markt gebracht wurde. Weit über zwei Stunden herrlichste Operettenseligkeit, Herz was willst Du mehr. Gesungen von einer der schönsten Sopranstimmen der Nachkriegszeit, von Anneliese Rothenberger.  A.L.

In der Reihe Champagner-Operette sind noch erschienen:

2 CDs 3 60676 2 Rudolf Schock
2 CDs 3 60666 2 Elisabeth Schwarzkopf
2 CDs 3 60673 2 Richard Tauber

 

  

2 CDs
Label: EMI
Katalog-Nr.: 3 60670 2 (ADD/DDD)

Spielzeit: 2h30'51"

Interpretation: 
Klang:

sehr gut
sehr gut

 

Letztes Update: 27.02.2007, 01.18 Uhr

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