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Schubert, Franz (1797 - 1828) |
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Schwanengesang * An die Musik * Meeresstille * Im Frühling * Am Bach im Frühling * Gruppe aus dem Tartarus * Geheimes * Sei mir gegrüßt * Im Abendrot * Wandrers Nachtlied I * Wandrers Nachtlied II Hans Hotter, Bariton Gerald Moore, Klavier Die Lieder wurden in den Jahren von 1949 bis 1957 aufgenommen. Am 6. Dezember 2003 verstarb im Alter von 94 Jahren einer der größten Sänger des 20. Jahrhunderts: Hans Hotter. Er wurde am 19.1.1909 in Offenbach geboren. Gleichzeitig befasste er sich mit zwei Studiengängen: An der Universität in München studierte er Philosophie und Musikwissenschaften, an der Hochschule für Musik Orgel und Gesang, ohne jedoch den Drang zu verspüren, Sänger zu werden. Durch die Begegnung mit Matthäus Römer, der ihn stimmlich ausbildete, wird er mit dem Lied und der Oper vertraut. Im Jahre 1929 gibt er sein erstes Konzert, hat Erfolg und beschließt Sänger zu werden. Kurz danach sang er das Bass-Solo in Händels Messias. Sein Operndebüt gibt er 1930 am Stadttheater von Troppau und Breslau. Zwei Jahre später engagiert ihn das deutsche Theater in Prag. Dort trifft er auf Fjodor Schaljapin, der sein künstlerisches Vorbild wird. Weiter führt ihn der Weg an die Hamburger Oper, wo er unter Eugen Jochums Dirigat in Händels Giulio Cesare glänzt. Im Jahr 1937 wird er an die Münchner Staatsoper verpflichtet, der er 35 Jahre treu bleibt. Er wirkt in den Uraufführungen der Opern Friedenstag, Capriccio und Die Liebe der Danae mit, alle drei von Richard Strauss komponiert. Bedingt durch den Krieg gibt er häufiger Liederabende und singt 1941 erstmalig Franz Schuberts Winterreise in Hamburg, mit der er später in der ganzen Welt Furore machen sollte. Nach dem Krieg war er an den Staatsopern von Hamburg, Wien und Stuttgart zu hören, an der Mailänder Scala, dem Covent Garden in London, dem Teatro Colón in Buenos Aires, der Grand Opéra von Paris, der Oper von Chicago, der New Yorker Metropolitan Oper (Debüt als Fliegender Holländer). Von 1952 an gastierte er auch in Bayreuth, vornehmlich als Wotan und Fliegender Holländer und entwickelte sich zum bedeutendsten Heldenbariton seiner Generation. Letztmalig trat er 1985 an der Mailänder Scala als Sprecher in der Zauberflöte auf. Die Wiener Musikakademie hat Hans Hotter im Jahre 1977 zum Professor ernannt. - Hans Hotter hatte eine wundervolle, mächtige und dunkel timbrierte Stimme, seine eigentliche Stimmlage war die eines Bass-Baritons. Diese einzigartige und sehr kultivierte Stimme eignete sich besonders für Wagner-Partien und den Lied-Vortrag. Von letzterem kann sich der Hörer bei der vorliegenden CD überzeugen. Die vorgetragenen Schubertlieder sind von großartiger Diktion und Phrasierung. Und in Gerald Moore hatte Hotter bei diesen Aufnahmen wohl den besten Begleiter am Flügel, den er sich nur wünschen konnte. A.L.
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1 CD Spielzeit: 79'53"
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Letztes Update: 27.02.2007, 01.18 Uhr |
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