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Mozart, Wolfgang Amadeus (1756 - 1791) |
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COSÌ FAN TUTTE Fiordiligi ...... Edita Gruberova Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor Verfilmung der Mozart-Oper unter der Regie von Jean-Pierre Ponnelle *** Deutsche Grammophon 00440
073 4237 *** Der bekannte Opernverfilmer Jean-Pierre Ponnelle hat für das deutsche Fernsehen vier Mozartopern verfilmt und weitere waren in Vorbereitung, denen leider keine Realisierung vergönnt war ob des frühen Todes des herausragenden Requisiteurs und Regisseurs im Alter von nur 56 Jahren. Zu den verfilmten Mozart-Filetstückchen gehört auch Così fan tutte. Diesmal nicht, wie z. B. bei Mitridate oder der Clemenza di Tito, an Originalschauplätzen gedreht, sondern in einer idealisierten Villa am Meer, die er in den Münchener Bavaria-Studios aufstellen ließ. Sicherlich, das Libretto dieser Oper ist wohl nicht das Beste, was da Ponte geschrieben hat - vielleicht hat Mozart auch deshalb nur drei Opern lang mit ihm zusammen gearbeitet - aber was Mozart wieder einmal daraus gemacht hat, grenzt schon an einen Geniestreich. Die Verfilmung glänzt wieder einmal mit einer üppigen Kulisse und Kostümierung und erneut versteht es Ponnelle, die Sänger zu schauspielerischen Charakterdarstellern zu machen. Insbesondere Dorabella beeindruckt. Auch stimmlich-gesanglich kommt der hörende Zuschauer voll auf seine Kosten, dafür sorgen, neben der Ziegler, Edita Gruberova in der Rolle des Fiordiligi, noch weitaus mehr beeindrucken den Rezensenten indes in dieser Besetzung die Männerstimmen, allen voran Luis Lima als Ferrando. Bezüglich der Verfilmung kann der Rezensent dem Kommentator , des wie stets bei Deutsche Grammophon nur geringumfangigen Beiheftes, Klaus Oehl, nur beipflichten: "Die wunderbar ruhige, planvolle Kameraführung scheint der Verwirrung der Gemüter entgegenzuwirken ... Die Kamera versteht Ponnelle als 'ein zusätzliches Ausdrucksmittel der Partitur', die wie die Musik die erotische Spannung zwischen den vertauschten Paaren erfahrbar macht. Mozart lässt durch die Zuordnung der Stimmfächer keinen Zweifel daran, dass die Partner erst in der Verwechslung miteinander harmonieren. In diesem Punkt folgt Ponnelle dem Komponisten mit einem besonders kühnen Regieeinfall: Dorabella gibt sich nämlich nicht irgendeinem maskierten Verehrer hin, sondern dem von ihr erkannten 'Schwager' Guglielmo - mit sichtbaren Folgen im Finale." Ein geringfügiges Manko der Verfilmung: durch hellfarbige Kulissen und meist auch Kleidung bewirken sicher auch die grünen Accessoires der Bekleidung (s. Titelbild) den Eindruck eines gewissen Grün-Gelb-Stiches im Bild. D.C. ZUSATZINFORMATIONEN Laufzeit: 209 Minuten (175 Minuten + 34 Minuten Extras = Probenausschnitte) MOZARTVERFILMUNGEN durch Jean-Pierre Ponnelle in der gaystation - La
Clemenza di Tito
Interpret Besprechung
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2 DVDs Label: Deutsche Grammophon / Unitel Katalog-Nr.: 00440 073 4237 Laufzeit: 209 Minuten (DVD 1+2)
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Letztes Update: 27.02.2007, 01.17 Uhr |
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