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Juan Diego Flórez |
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Sentimiento Latino Alma llanera * Ella * La flor de la canela * El dia que me quieras * Granada * La jarra de oro * Princesita * Júrame * Estrellita * Fina estampa * En mi viejo San Juan * Siboney * Aquellos ojos verdes * Bello durmiente * México lindo Juan Diego Flórez, Tenor Fort Worth Symphony Orchestra Arrangements: Angel "Cucco" Peña * Albert
Guinovart * Juan Diego Flórez Zwei große Opernstars, nämlich Placido Domingo und José Carreras, die schon oft das große Feld der lateinamerikanischen "Schlager" abgegrast, haben in Juan Diego Flórez einen Konkurrenten bekommen, und was für einen. Seine bravourösen Leistungen im Opernfach hat Flórez schon seit einiger Zeit unter Beweis gestellt. Bei Bellini, Donizetti und Rossini ist er in seinem eigentlichen Metier. Nun aber bringt der peruanische Tenor, wie seine Kollegen Carreras und Domingo schon vor ihm, auch seine Latino-Seele zu Gehör. Einen guten Lehrmeister für diese herrliche Musik hatte Flórez in seinem Vater Ruben Flórez. Mit vierzehn Jahren begann er zu singen und Gitarre zu spielen, komponierte und trat in den Piano Bars von Lima auf. Drei Jahre später nahm er sein Opernstudium auf. Dieses hier vorgestellte Album "Sentimiento Latino", mit spanischen und lateinamerikanischen Titeln, ist sozusagen eine musikalische Heimkehr. Er hat sich phantastische Songs ausgesucht, viele davon, wie z.B. Granada, Siboney, Estrellita und México Lindo sind Welthits, die es seit Jahrzehnten in unzähligen Einspielungen gibt. Juan Diego Flórez geht mit der gleichen Ernsthaftigkeit, stimmlichen Kraft und Präzision an diese Lieder heran, wie man es von seinen Arien-CDs her kennt und gewohnt ist. Auch seine sängerische Gestaltung ist sehr beachtenswert. Besonders zwei Titel sind da hervorzuheben: Granada und México Lindo. Letzterer, ziemlich abgedroschen und auf fast jeder Latino-CD eingespielt, ist durch seine Interpretation kaum wiederzuerkennen und wird so zu einem wunderschönen Lied. Alles in allem sind diese 55 Minuten ein musikalischer Hochgenuß. Auch da wartet man gerne auf eine Fortsetzung, vielleicht z.B. mit Titeln von Ernesto Lecuona, der eine wahre Fundgrube an Musik hinterlassen hat. A.L.
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1 CD Spielzeit: 55'08"
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Letztes Update: 27.02.2007, 01.17 Uhr |
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