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Geschichte der Oper |
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Geschichte der Oper 4 Bände mit zusammen LIX/1.845 Seiten, 229 Abb. und 225 Notenbeispielen. Gebunden € 148,–
(Subskriptionspreis bis 31.12.2007) [Das Werk ist nur geschlossen zu beziehen.] Laaber Verlag
Band 1
Dabei ist das Buch kein neues, nur erweitertes Opernhandbuch im Sinne einer Inhaltsdarstellung einzelner Werke der wichtigsten Komponisten (wie Wagners Großes Handbuch der Oper), auch wenn das naturgemäß immer wieder vorkommt, aber nie als reine Inhaltsangabe. Wird ein Werk besonders herausgehoben, wird dies umfassend beleuchtet, die Vor- und Aufführungsgeschichte nachgezeichnet, während im Weiteren von den charakteristischen Eigenschaften dieses einen Werkes auf größeres abgehoben wird - wie das Typische dieses Komponisten oder gar einer bestimmten Gruppe oder einer bestimmten Zeit. Besonders interessant sind die ausgewogenen Analysen der musikalischen Besonderheiten, die durch Notenbeispiele immer wieder dargestellt wird. Besonders interessant für den Leser dürfte die intensive Berücksichtigung der Alltags- und Sozialgeschichte genauso sein wie das Zurückgreifen (und Zitieren von) auf Originalquellen, wenn es darum geht, einzelne Aufführungen oder aber die Wirkung, den Bekanntheitsgrad oder auch die interpersonellen Verquickungen und Verwicklungen darzustellen. Bei der selbstverständlichen Erwähnung und Behandlung der gemeinhin bekannten Großen der Operngeschichte zeichnet sich diese Enzyklopädie vor allem auch dadurch aus, dass sie eine große Bannbreite bislang wenig bis gar nicht bekannter Werke und Personen zumindest einführt oder gar ausführlicher darstellt. Der Rezensent jedenfalls hat schon eine ganze Liste von Werken zusammengestellt, die er mal versuchen muss, irgendwo zu eruieren und weiter zu lesen. Auch weiter lesen ist ein gutes Stichwort: eine ausführliche Bibliografie am Ende jedes Bandes gibt die Möglichkeit, sich mit reichlich Lesestoff in verschiedenen Sprachen zu versorgen. Natürlich wird glücklicherweise für die anderer Sprachen weniger Mächtigen besonders auch das deutschsprachige Schrifttum zu einem bestimmten Thema gut berücksichtigt. *** Inhaltsverzeichnis der Bände 1-4 - courtesy of Laaber Verlag *** Band 1 Die Oper im 17. Jahrhundert Von Silke Leopold
INHALTSVERZEICHNIS VORWORT VII EINLEITUNG IX
KAPITEL I WEGE ZUR OPER 1 Trionfo und Sacra Rappresentazione 3 Die Fabula d’Orfeo 8 Tragödie, Komödie, Satyrspiel 14 Die Florentiner Intermedien 26 Die Commedia dell’arte 38 Der Mythos von der griechischen Tragödie 46
KAPITEL II ANFÄNGE DER OPER 61 Florenz, Rom, Mantua – eine Chronik der Ereignisse 61 Mythologische Opern 73 Religiöse Opern 99 Literarische Opern 118
KAPITEL III OPER IN VENEDIG – UND ANDERSWO IN ITALIEN 141 All’usanza Spagnuola 147 Verwirrspiele – Die neuen Libretti 167 Francesco Cavalli 175 Short Cuts 185
KAPITEL IV OPER IN FRANKREICH 193 Italienische Anfänge 195 Jean-Baptiste Lully 200 Die Begründung der Tragédie en musique: Cadmus et Hermione 204 Die Tragédie en musique als musikalische Tragödie: Atys 211 Lullys Spätwerk: Höhepunkt und Neuanfang 217 Die Tragédie en musique nach Lully: Marc-Antoine Charpentier 221 Die Ballett-Oper 227
KAPITEL V HALBE UND GANZE OPERN: DIE OPER IN ENGLAND 239 Der Streit zwischen Ohr und Hirn 242 Purcells Dido und Aeneas 247 Purcells Semi-Operas 257 Das (vorläufige) Ende der englischen Oper 263
KAPITEL VI OPER IN DEUTSCHEN LANDEN 267 Vielstimmige Anfänge: Die Oper nördlich der Alpen in der ersten Jahrhunderthälfte 269 Opernversuche in deutscher Sprache 271 Seelewig 278 Opernzentren in der zweiten Jahrhunderthälfte 288
KAPITEL VII OPER IN ITALIEN UM 1700: ENDE UND ANFANG 337 Alessandro Scarlatti 341 Die Accademia dell’Arcadia 361 Opern im Umkreis der Arcadia 366 LITERATURHINWEISE 379 NAMEN- UND WERKREGISTER 391 INHALTSVERZEICHNIS
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Band 2 Die Oper im 18. Jahrhundert Herbert Schneider/Reinhard Wiesend (Hrsg.)
INHALTSVERZEICHNIS EINLEITUNG IX KAPITEL I DIE ITALIENISCHE OPER IM 18. JAHRHUNDERT: HINFÜHRUNG 1
KAPITEL II DIE WELT DER OPERA SERIA 9 Die Opera seria Metastasios 9 Zu Metastasios Anschauungen vom Theater 10 Zum Konflikt und zum Begriff von Anfang und Ende 12 Die Librettoformen und ihr Verhältnis zur Musik 17 Händels Opern im europäischen Zusammenhang 28 Voraussetzungen 28 Chronologischer Überblick 29 Stil und Kunstcharakter 33 Die Opera seria im späten 18. Jahrhundert 40 Der Komponist als Dramatiker 41 Alte und neue Motive 46 Die neue Dramaturgie 49
KAPITEL III REFORMEN UND ALTERNATIVEN 59 Kleinere szenische Gattungen (›componimenti drammatici‹) 59 Opernkritik und Opern-»Reform« 72 Dramma eroicomico, Opera buffa und Opera semiseria 86
KAPITEL IV DIE KOMISCHE ITALIENISCHE OPER 99 Die frühe Commedia per musica (1700–1740) 99 La Cilla von 1706 102 Von Patrò Calienno de la costa zu Li zite ’ngalera und Amor vuol sofferenza: Die Verselbständigung der Musikkomödie 105 Das frühe Intermezzo (1700–1740) 112 Text, Dramaturgie, szenische Darstellung und Musik 116 Etappen der späteren Gattungsgeschichte: Sarro, Hasse und Pergolesi 121 Das komische Musiktheater Carlo Goldonis 125 Goldoni als Librettist von Intermezzi 126 Die Libretti der komischen Mehrakter 127 Goldonis Libretti und ihre Vertonung: Galuppi und Piccinni 135 Die Opera buffa im späteren 18. Jahrhundert (1760–1800) 145 Giovanni Paisiello: Von L’idolo cinese zu Il barbiere di Siviglia und Nina o sia la pazza per amore 149 Domenico Cimarosa: Mit Il matrimonio segreto auf dem Weg zu Rossini 158
KAPITEL V TRAGÉDIE LYRIQUE 161 Allgemeinde Gesichtspunkte 161 Die Tragédie en musique nach Lully 174 Rameaus Tragédies 194 Die Epoche zwischen Rameau und Gluck 214 Glucks Pariser Opern 216 Die Tragédie lyrique zwischen Gluck und der Revolution 247 Die Oper während der Revolution 263
KAPITEL VI OPÉRA-BALLET, BALLET HÉROÏQUE, COMÉDIE LYRIQUE UND ANDERE GATTUNGEN 273
KAPITEL VII OPÉRA-COMIQUE 299 Die Opéra-comique von den Anfängen bis zum Buffonistenstreit 299 Die Übergangszeit zum Drame lyrique 323 Drame lyrique und Opéra-comique. »Un spectacle qui favorise le caractère de la nation« 336 Zur musikalischen Entwicklung der Opéra-comique 346 Die Opéra-comique während der Revolution 375
KAPITEL VIII DAS SINGSPIEL VOR MOZART 389 Zur Terminologie 389 Zur Theorie des ›Singspiels‹ 390 Zur Entwicklung im 18. Jahrhundert 395
KAPITEL IX MOZART UND DIE OPERNGATTUNGEN 421
KAPITEL X VON MOZARTS UMGANG MIT DER TRADITION 435 Mozart und die Opera seria 437 Mozart und die Opera buffa 448 Die Gattungen in deutscher Sprache: Schauspielmusik und Singspiel bei Mozart 458 LITERATURHINWEISE 469 NAMEN- UND WERKREGISTER 491
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Band 3 Oper und Musikdrama im 19. Jahrhundert Von Sieghart Döhring/Sabine Henze-Döhring
INHALTSVERZEICHNIS VORWORT VII EINLEITUNG IX
KAPITEL I DIE KRISE DER NATIONALEN GATTUNGEN (1800–1850) 1 Vom Dramma per musica zum Melodramma serio 1 »Révolution rossinienne«: Rossinis Individualstil als Gattungsstil 5 Transformation der Gattung im Spiegel des »romantismo«: Bellini – Donizetti – Mercadante 18 Das Melodramma unter dem Einfluß der Ästhetik Victor Hugos: Verdis Ernani und Rigoletto 32 Von Comédie larmoyante und »Rettungsoper« zum Melodramma semiserio 41 Das Melodramma giocoso: ein »genre manqué«? 51 Die Opéra comique am Beginn der Restaurationsepoche 62 Wandlungen der Opéra comique zwischen Romantik und Realismus: Von Boieldieus La Dame blanche zu Adams Giralda 76 Ein Singspiel aus dem Geist der Restauration: Beethovens Fidelio 90 Das Singspiel und die Idee des »Romantischen« 96 Renaissance des komischen Genres: Lortzing und Nicolai 112 Von der Tragédie lyrique zur Grand opéra: Auf dem Weg zur historischen Oper 116 Der Blick auf die deutsche Große Oper oder Das Scheitern zweier Projekte: Spohrs Jessonda und Webers Euryanthe 137 Meyerbeers Grand opéra: Historische Oper als Ideendrama 152 Die Großen Opern Wagners 176
KAPITEL II DIE INTERNATIONALISIERUNG DER OPER (1850–1900) 195 Verdis Drame bourgeois: La traviata 195 Das Drame lyrique des Second Empire 204 Dramma musicale: Von Boitos Mefistofele zu Verdis Otello 214 Historische Oper in Paris 236 Historische Oper als europäische Erscheinung 261 Musikdrama: Entstehung und Konzeption von Wagners Ring des Nibelungen 281 Wagnerismus 308 Opéra bouffe und Musikalische Komödie 325 Opéra dialogué: Von Dargomysskijs Kamennyj gost’ zu Rimskij-Korsakovs Mocart i Sal’eri 343 Die Oper der neunziger Jahre: Der »Verlust« der Gattung unter dem Primat des Ästhetischen 360 LITERATURHINWEISE 371 NAMEN- UND WERKREGISTER 387 INHALTSVERZEICHNIS
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Band 4 Musiktheater im 20. Jahrhundert Siegfried Mauser (Hrsg.)
INHALTSVERZEICHNIS EINLEITUNG VII KAPITEL I OPER UND MUSIKDRAMA NACH DER JAHRHUNDERTWENDE 1 Fortsetzungstendenzen 1 Neudeutsche und deutsche Veristen 1 Nach Wagner – Probleme und Perspektiven der Oper zwischen 1890 und 1920 11 Vom Musikdrama zum Konversationsstück. Das Musiktheater von Richard Strauss 54 Absetzungstendenzen 78 »Gesungenes Schauspiel« und Symbolismus 78 Verismus, Realismus und Exotismus 108 Musikalisches Unterhaltungstheater in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts 126 Komische Oper 132
KAPITEL II NEUE MUSIK 143 Zwischen avantgardistischem Aufbruch und Formen der Konsolidierung (bis ca. 1945) 143 Vom expressionistischen Einakter zur großen Oper. Das Musiktheater der Wiener Schule 143 Spät- und Nachexpressionismus 171 Futurismus und Dadaismus 185 Trennung der Elemente und Verfremdung 209 Neoklassizismus und Ritualisierung I 236 Versachlichung und Sachoper 258 Politisierung I (mit Lehrstück II) 296 Normalisierung und Normalität 318 Pseudopolitisierung und »Bekenntnismusik« 341 Zwischen Anknüpfungs- und Radikalisierungstendenzen (2. Jahrhunderthälfte) 376 Literarisierung und »Literaturoper« 376 Experimentelles Musiktheater: Von John Cage und Mauricio Kagel bis Helmut Lachenmann 391 Avantgarde und Politisierung II 408 Ritualisierung II und Minimalismus 426 »Gemäßigte Moderne« und Mainstream 442 Grenzgänge: Performance Art, Fluxus, Living Theatre, Videoinstallation 470 Medialisierung 485 LITERATURHINWEISE 509 NAMEN- UND WERKREGISTER 527 INHALTSVERZEICHNIS
*** Pressetext courtesy of Laaber Verlag *** Die Oper, zahllose Male mit
bedauernder oder auch mit triumphierender Miene totgesagt, ist heute so lebendig
wie vor Jahrhunderten. Und sie ist so präsent wie nie: Auf den Bühnen unserer
Zeit tummeln sich, wenn auch in unterschiedlicher Frequenz, Opern aus allen vier
Jahrhunderten. Claudio Monteverdi, Francesco Cavalli und Georg Friedrich Händel
haben sich als feste Größen der Barockoper im Repertoire etabliert; Wolfgang
Amadeus Mozart und Gioacchino Rossini, Giuseppe Verdi und Richard Wagner, George
Bizet und Giacomo Puccini beherrschen weltweit die Spielpläne, und
zeitgenössische Komponisten wie Hans-Werner Henze und Helmut Lachenmann, Philip
Glass und Salvatore Sciarrino lassen keinen Zweifel daran, daß die Oper auch mit
den musikalischen Mitteln der Gegenwart Zukunft hat. Es lohnt sich also nicht
nur für den historisch interessierten Leser, sondern auch für den Opernbesucher
heute, die Geschichte der Oper in ihrer ganzen Breite wahrzunehmen. »Vier Bände, so
vielfältig und spannend wie die Geschichte der Oper selbst. Ein Standardwerk!« »Ein Standardwerk!«
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1 DVD-Video Spielzeit: 157 Minuten
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Letztes Update: 27.09.2007, 01.27 Uhr |
- Alle Angaben ohne Gewähr! - |