Christoph Hartmann: BELLA NAPOLI

 

BELLA NAPOLI: Neapel sehen - und hören!
Christoph Hartmann mit neapolitanischen Oboen-Schätzen

BELLA NAPOLI - Oboenkonzerte

DOMENICO SCARLATTI / arr. Renz
Concerto d-moll

JOHANN ADOLF HASSE
Concerto G-dur

DOMENICO CIMAROSA / arr. Renz
Concerto B-dur

VINCENZO BELLINI
Concerto Es-dur

GAETANO DONIZETTI / orch. Renz
Andante für Oboe und Streicher

ANTONIO PASCULLI / orch. Renz
Ricordo di Napoli für Oboe und Streicher

Christoph Hartmann, Oboe
Ensemble Berlin

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Christoph Hartmann & Ensemble Berlin
dressed in Jil Sander

CD 50999 5142322 3
Digital Download 50999 5142325 4



Die italienische Stadt Neapel begeisterte nicht nur Dichter und Maler, sondern auch Komponisten. Und das schon lange vor der Zeit der Filmschlager. Christoph Hartmann, Oboist der Berliner Philharmoniker und passionierter Entdecker vergessener Oboenmusik, legt nun ein Album vor, in dem Neapel in Kompositionen aus Barock bis Romantik wiederaufersteht. Statt Neapel sehen und sterben heißt es beim ihm: Neapel sehen und hören.
Nachdem Hartmann 2006 mit seiner Entdeckung des "Oboen-Paganinis" Antonio Pasculli auf der CD Fantasia Italiana Furore gemacht hatte, fiel ihm ein weiteres Pasculli-Werk in die Hände, das einen pittoresken Ttel trug: Ricordo di Napoli (Erinnerung an Neapel). Von dieser Partitur ausgehend, legte Hartmann Schritt für Schritt eine faszinierende Kette von Lehrer-Schüler-Verhältnissen, von gegenseitigen Einflüssen und Inspirationen frei - und das als interessantes Gegenstück zu der Gattung, die man mit Neapel normalerweise in Verbindung bringt: die Oper. Die Reise beginnt chronologisch bei dem in Neapel geborenen Domenico Scarlatti, geht weiter über Johann Adolf Hasse, der zwar Deutscher war, aber in Neapel studierte, reicht über den Neapolitaner Domenico Cimarosa und die Neapel-Studenten Gaetano Donizetti und Vincenzo Bellini bis zu Antonio Pasculli, in dessen Stück die gesamte Faszination neapolitanischer Melodienseligkeit nach-klingt. Hartmann fand engagierte Partner im Ensemble Berlin, einem Kammer-orchester aus Mitgliedern der Berliner Philharmoniker, das Hartmann und dem von ihm geleiteten Festival Landsberger Sommermusiken eng verbunden ist. Außer dem Bellini-Konzert sind übrigens alle Werke Welt-Ersteinspielungen.

VÖ: 16. Mai 2008

www.christophhartmann.com
www.ensemble-berlin.de
 


 
 

 

*** EMI / Virgin Pressetext ***

Biografie
Christoph Hartmann (Oboist)

Der Oboist Christoph Hartmann ist Mitglied der Berliner Philharmoniker. 1965 in Landberg am Lech geboren, studierte er zunächst als Gaststudent am Leopold-Mozart-Konservatorium in Augsburg bei Georg Fischer, bevor er bei Günther Passin an der Musikhochschule in München sein Studium fortsetzte und mit dem Meisterklassendiplom in den Fächern Oboe und Kammermusik abschloss. Christoph Hartmann errang mehrere Preise bei internationalen Wettbewerben (Toulon, Genf und Tokio). Gleich nach seinem Studium erhielt er an der Münchner Musikhochschule einen Lehrauftrag. 1991 wurde er Solo-Oboist bei den Stuttgarter, ein Jahr später Oboist bei den Berliner Philharmonikern, an deren Orchesterakademie er auch als Lehrer tätig ist. Neben seiner Arbeit als Orchestermusiker, Solist und Pädagoge gründete er 1999 mit Orchesterkollegen das Kammermusikfestival "Landsberger Sommermusiken", aus dem das "Ensemble Berlin" hervorging.

Christoph Hartmann spielt eine Oboe der Firma Roland Dupin. Privat widmet sich der Oboist neben der Musik einer weiteren Leidenschaft: dem Sport. Hartmann ist passionierter Marathonläufer und Rennradfahrer. Zusammen mit seinen Partnern des Berliner Fahrradladens "Bikeline" brachte er eine eigene Fahrradmarke auf den Markt, der er den Namen eines Komponisten verlieh, der heute als "Paganini der Oboe" gilt, und dessen Werk Hartmann zum großen Teil erstmals nach eigenen Archiv-Forschungen zu klingendem Leben erweckte: Pasculli.

Als Debüt-CD für EMI Classics hat Christoph Hartmann unter dem Titel "Fantasia Italiana" im Januar 2007 Ausschnitte aus Pascullis Werken veröffentlicht. Christoph Hartmann (Oboe und Englishhorn) wird hier von den Augsburger Philharmonikern unter der Leitung von Rudolf Piehlmayer begleitet. Aufgenommen wurde die CD zwischen Mai und Juli 2006 in der Augsburger Kongresshalle in Co-Produktion mit dem Bayerischen Rundfunk.

Für sein neues Projekt "Bella Napoli" fand Christoph Hartmann engagierte Partner im Ensemble Berlin. Wieder ausgehend vom Komponisten Pasculli und dessen Werk "Ricordi di Napoli" (Erinnerungen an Neapel) bietet Hartmann ein Kaleidoskop vergessener Oboenmusik, in der Neapel in Kompositionen von Domenico Scarlatti über Adolf Hasse, Domenico Cimarosa bis zu Gaetano Donizetti und Vincezo Bellini wiederaufersteht. Außer dem Bellini-Konzert sind alle Werke Welt-Ersteinspielungen. Ab dem 16. Mai 2008 ist die CD im Handel erhältlich.

www.christophhartmann.com
Stand: März 2008



 

CD
EMI Classics
50999 5142322 3
18.04.2008

Interpretation:
Klang:

    ausgezeichnet
    ausgezeichnet  

 

Letztes Update: 27.04.2008, 22.58 Uhr

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