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Zinka Milanov (17.5.1906 - 31.5.1989) |
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Zinka Milanov singt Arien aus: Norma * Il Trovatore * La Forza del Destino * Aida * La Gioconda * Cavalleria rusticana Zinka Milanov, Sopran Partner sind: Margaret Harshaw, Alt * Margaret Roggero, Mezzo-Sopran * Jan Peerce, Tenor RCA Victor Orchestra Die Aufnahmen stammen aus den Jahren 1945 bis 1953. Zinka Milanov wurde in Zagreb geboren. Dort studierte sie auch an der
Musikakademie. Ihr erstes Debüt gab sie 1927 in Ljubljana als Leonore in Verdis
Troubadour. Von 1928 bis 1933 gehörte sie der Zagreber Oper an und
übernahm Rollen in Die Walküre (Wagner), Die Jüdin (Halévy), Der
Rosenkavalier (R. Strauss), Das Mädchen aus dem goldenen Westen
(Puccini). Insgesamt hat sie dort bis 1935 in über 350 Vorstellungen
gesungen, alle in kroatischer Sprache. Von 1936/37 war sie in Prag engagiert und
es sah nicht nach der ganz großen Karriere aus. Aber wie so oft in
Sängerbiographien zu lesen ist, kamen Zinka Milanov Freund Zufall und das
Glück zu Hilfe. 1937 war in Wien für eine Aida-Vorstellung die
Sopranistin ausgefallen und man fragte bei Frau Milanov an, ob sie einspringen
könne. Sie hatte Zeit und sprang ein. In jener Vorstellung stand kein
Geringerer am Pult als Bruno Walter. Er war begeistert von der Stimme und
empfahl die Milanov weiter an Toscanini, der händeringend eine Sopranistin für
das Verdi-Requiem bei den Salzburger Festspielen suchte. Sie wurde nach
einem Vorsingen engagiert und sang an der Seite von Helge Rosvaenge und
Alexander Kipnis. Sie hatte einen großen Erfolg. Ein Jahr später sang sie
schon an der Met, der sie 25 Jahre treu blieb. Ihre Antrittsrolle war die
Leonore im Troubadour. Sie wurde zum Publikumsliebling der New Yorker. Ihre
wichtigsten Rollen waren die Norma, Gioconda, beide Leonoren in Il Trovatore
und La Forza del Destino sowie die Aida. Insgesamt hat sie an der Met in
13 Partien brilliert und 421 Vorstellungen absolviert. Gastspiele hat sie in
Chicago und San Francisco, am Teatro Colón von Buenos Aires sowie am Covent
Garden in London gegeben. Von der Schallplatte wurde die Milanov erst sehr spät
entdeckt, als ihre Karriere schon anfing, sich dem Ende zu neigen. Aber ihre
Stimme hatte noch keine bedeutenden Alterserscheinungen. Immer wieder wurde die
Schönheit ihrer Stimme gelobt und ihre ausgefeilte Pianissimo-Technik. 1966
nahm sie in der Rolle der Maddalena in Andrea Chenier von Giordano ihren
Abschied von der Bühne.
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1 CD Spielzeit: 71'57"
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Letztes Update: 27.02.2007, 01.16 Uhr |
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