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Händel, Georg Friedrich (1685 - 1759) |
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Natalie Dessay: DELIRIO [1] - [12] Delirio Amoroso HWV 99 Le Concert d'Astrée Aufnahme aus dem Couvent des Dominicains de Haute-Alsace, Guebwiller (Frankreich), 17., 19., 20. u. 30. Juni sowie 3. Juli 2005
************************************************************************************************************************************************ Magdalena Kožená: ITALIAN CANTATAS
Magdalena Kožená, Mezzosopran Aufnahme
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Véronique Gens, Sopran Les Basses réunies Aufnahme aus der Eglise du Bon-Secours, Paris, 5.-8. November 1996; 21.
Oktober 1997 (Lucrezia)
Er ging auch bei den Großen der italienischen Opern-, Oratorien- und Kantatenwelt in die Lehre - allen voran natürlich bei dem nicht minder empfehlenswerten, dennoch häufig vernachlässigten Stammvater einer ganzen Musikerdynastie, bei Alessandro Scarlatti - und fand in Kardinal Pamphili, der auch einige Libretti für Händel beisteuern sollte, einen wichtigen Förderer seiner Arbeit. Und den Einfluss dieses Meisters der Schmetter-, Gefühls- und Leidenschaftsgesänge merkt man den hier eingespielten Kantaten eindeutig an. Wobei Kantaten ja auch etwas in Verruf geraten sind, weil man sich meist etwas weniger Ausgefeiltes darunter vorstellt und es eher abtut. Dabei sind diese Kantaten richtige kleine Meisterwerke und von der Länge schon mit Oratorien oder kleinen Opern zu vergleichen. Nur dass Sparsamkeit ein Haupttrumph dieser Kleinkunstform war und wir eben nicht diverse Stimmen für Erzähler und Handelnde haben, sondern alles von der Sopranistin selbst übernommen wird. Steckenpferd des ursprünglichen Hallensers war auch in Italien schon die Großform der Oper, aber da in der italienischen Kapitole per päpstlichen Edikt sämtliche Opernaufführungen verboten waren, musste er notgedrungen auf kleinere Formen ausweichen, insbesondere auch solche, die in Privatpalästen nicht nur problemlos aufgeführt werden konnten und dabei doch das volle Können des Sachsen demonstrierten. Und so kam es denn, dass Händel nicht wenige Kantaten schrieb und in den letzten Jahren haben sich gleich drei herausragende Damen der Gesangeswelt dieser Kleinode angenommen und sie auf Platte gepresst.
Eine Vorstellung davon, wie die Sanges- und Instrumentalkünstler interagierten, um diese Beispiele barocker Hochgenüsse zu fabrizieren, vermittelt jedoch nur die Deluxe-Ausgabe der Dessay-Einspielung, die mit einer 30-minütigen DVD "Hinter den Kulissen der Aufführung und Aufzeichnung" daherkommt und dadurch einen kleinen, aber feinen Vorteil gegenüber der Archiv-Produktion bietet. Eine rundum gelungene Einspielung also - und dass sie in der Luxusausstattung noch mit einer 30-minütigen Bonus-DVD von den Einspielungsarbeiten daherkommt, macht sie noch mehr zu einer uneingeschränkten Empfehlung!
Die Musiciens du Louvre sorgen in bewährter Manier für eine engagierte instrumentale Untermalung der mit Bravour vorgetragenen Gesangskunststücke. So genügt denn auch diese Einspielung höchsten Anforderungen und bringt ein Klangerlebnis durch und durch, auch wenn man zur Hälfte das gleiche Stück wie bei der Dessay interpretiert bekommt. Dennoch uneingeschränkt zu empfehlen, ergänzen sie sich doch in den beiden zusätzlich mit eingespielten Stücken!!!
Die vorliegende neue Ausgabe dieser Aufzeichnung von Händelkantaten ist im Rahmen der Virgin Classics zum Midprice erschienen, kommt in für derartige Re-Releases üblichen abgespeckten Aufmachung daher und ist - für den Rezensenten bedauerlich - nicht wirklich der erwartete Klanggenuss, den die Französin zum Beispiel in ihrer letzten Aufzeichnung, den französischen Barockarien TRAGÉDIENNES geboten hat. Warten wir also auf die nächste Neueinspielung! (Auch wenn zu begrüßen, dass bereits nach 10 Jahren Mme Gens zu den Klassikerinnen des Virgin-Labels gerechnet wird! D.C.
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Natalie Dessay: DELIRIO 1 CD und 1 Bonus-DVD Virgin / EMI 0946 3438422 3 Spielzeit: 62:02
Spielzeit: 71:04
Spielzeit: 71:04
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Letztes Update: 27.02.2007, 01.16 Uhr |
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