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Philippe Jaroussky (*1978) |
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VIVALDI: VIRTUOSO CANTATAS 1. Alla caccia dell'alme e de' cori (track 1-3) Philippe Jaroussky, Countertenor ***** Virgin Classics / EMI Februar 2005 - 7243 5 45721 8 **** Virtuose Kantaten, so der Titel dieses Albums von Philippe Jaroussky und dazu dessen Fähigkeiten als, vom Referenten schon mehrfach herausgehobenen Talents als Ausnahme-Countertenor verspricht einen einzigartigen Hörgenuss. Nicht ganz zu vergessen der Komponist, der hinter all dem Virtuosen steht: Antonio Vivaldi, dessen Gesangsstücke und insbesondere die Oratorien und Opern erst in letzter Zeit, vor allem dank der groß angelegten Vivaldi-Gesamtedition des französischen Labels naïve, von der Klassikgemeinde erhört werden. Einige seiner Opern sind bereits erschienen, so La Verità in Cimento (mit Bertagnolli, Laurens, Mingardo, Stutzmann, Jaroussky), L'Olimpiade (mit Mingardo, Invenizzi, Giordano) 2003, die einfach fantastische Tito Manlio von 2006 oder die famose Oratoriums-Einspielung Juditha Triumphans (mit Kozena, Comparato, Cararo) von 2001 und haben eigentlich ausnahmslos die Zuhörer begeistert, und in Zukunft wird kaum einer der aufmerksamen Neuerscheinungen-Verfolger an Vivaldi als Gesangeskunst-Komponist vorbeisehen. Nun also eine Einspielung mit Kantaten, noch dazu virtuoser Natur. Vielleicht ungewohnt, da man Vivaldi eher als Vertreter der forsch-fröhlichen oder gar fanfarenhaft-dramatischen Stücke kennt. Dennoch haben auch diese Stücke ihren Reiz, bleiben aber in ihrer Wirkung den gewohnt meisterhaften Höreindrücken seiner bühnendramatischen Werke wie auch Instrumentalstücke zurück. Hinzu kommt, dass auch Maitre Jaroussky in dieser Einspielung nicht wirklich überzeugen kann, bleibt er hier doch seine gewohnte Leichtigkeit und überlegen demonstrierte Sicherheit vom untersten bis höchsten Ton seines ungewöhnlich großen Stimmumfangs, klingt er hier in manchen Lagen noch relativ unsicher. Was aber vielleicht daran liegt, dass er den Ton für das leicht Lyrische, eben das Virtuose, noch nicht richtig gefunden hat. Vergleicht man diese Einspielung daher - im Nachhinein - mit der ein Jahr später, 2006, ebenfalls bei EMI erschienenen Aufnahme italienischer Marienkantaten des 17. Jahrhunderts, die von ähnlich virtuoser Qualität sind, tritt uns ein schon bestens eingesungener, wieder in vollen Tönen und ohne Abstriche überzeugender Philippe Jaroussky entgegen. (Im Übrigen sind beide Alben, die italienischen Motetten und Vivaldis virtuose Kantaten, zusammen mit dem Ensemble Artaserse aufgenommen, einer trotz des großspurigen Namens [Artaxerxes = persicher Großkönig] anmutigen Vertreters gut gemachter Kammermusik.) Und der ansprechend aufgemachten CD eine rege Käuferschaft. D.C.
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Biografie Philippe Jaroussky (EMI) VIVALDI in der Gaystation Opern Arien-Sammlungen DVDs
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© Foto Ana Bloom
© Foto: Marc Ribes & Albert Vo Van Tao (04/2006)
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1 CD Spielzeit: 68:02
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