Gobbi, Tito - The Very Best

 

Tito Gobbi singt Arien aus:

Pagliacci * Le nozze di Figaro * Il barbiere di Siviglia * Guglielmo Tell * L'elisir d'amore * Lucia di Lammermoor * Zaza * L'arlesiana * Fedora * Andrea Chenier * Tosca * Rigoletto * La Traviata * Macbeth * La fanciulla del West * Un ballo in mascera * Otello * Falstaff * La forza del destino * Simon Boccanegra * Don Carlo * Nabucco

Tito Gobbi, Bariton

mit Luigi Alva * Niccola Monti * Renato Ercolani * Mario Filippeschi * Victoria de los Angeles * u.a.

Dieverse Orchester unter Leitung von Tullio Serafin * Alberto Erede * Georges Prêtre * Gabriele Santini * Antonio Votto * Herbert von Karajan * u.a.

Wer hat ihn nicht noch in bester Erinnerung, den am 24.10.1913 in Bassano del Groppa geborenen Ausnahme-Bariton Tito Gobbi, in der Rolle des Scarpia in der legendären Tosca-Einspielung neben Maria Callas. Er studiert Jura an der Universität von Padua, geht dann aber zu dem Tenor Giulio Crimi nach Rom und studiert Gesang. Sein Debüt gibt er 1935 in Gubbio (Umbrien) in der Rolle des Rudolfo in La sonnambula (Bellini). Ein Jahr später gewinnt er den 1. Preis beim Wiener Gesang-Wettbewerb. Aber die Engagements bleiben aus. Im darauffolgenden Jahr ist er sehr erfolgreich bei einem Wettbewerb, der von der Schule der Scala ausgeschrieben wird. Er singt an kleinen Häusern, beschäftigt sich mit Wagner und Strauss, was er aber wieder fallen lässt und 1942 singt er den Wozzeck (Berg) in der italienischen Erstaufführung. Es folgt Der Liebestrank an der Mailänder Scala. Von da an ging's bergauf. Es folgten San Francisco, Salzburg (Don Giovanni), die Lyric Opera in Chicago, an er von 1954 - 1973 sang, Paris, München, Hamburg, Stuttgart. 1956 meldet sich die Met, an der er mit der Rolle des Scarpia (Tosca, Puccini) debütiert. Karajan holt ihn für den Falstaff nach Salzburg. Inzwischen wurde er zum markantesten italienischen Bariton. Er dreht 26 Filme, inszeniert ab 1965 an der Met und  am Covent Garden (Don Giovanni, Il barbiere di Siviglia, Falstaff). - Tullio Serafin, der Gobbi in seinen Anfangsjahren hörte, hat ihn unter seine Fittiche genommen und hegte das Talent des unerfahrenen Sängers. In seinen ersten sechs Jahren bei Serafin lernte Gobbi 66 Rollen. Und als er sich von der Bühne verabschiedete, da konnte er voller Stolz behaupten, fast 100 Hauptrollen und 36 Nebenrollen gesungen zu haben. Eine wahrlich beachtliche Leistung. In den 1950er Jahren war er der erste Opernbariton der EMI und wirkte bei sehr vielen und bedeutenden Aufnahmen für HMV und Columbia mit, darunter die legendären Operneinspielungen mit Maria Callas an der Scala. Die Rolle des Baron Scarpia, der grausame Chef der Polizei in Puccinis Tosca, war seine Lieblingsrolle, die er fast 900mal auf der Bühne interpretierte.  A.L.

 

  

2 CDs
Label: EMI
Katalog-Nr.: 585096-2 (ADD stereo/Mono)

Spielzeit: 2h27'28"

Interpretation: 
Klang:

sehr gut
gut

 

Letztes Update: 27.02.2007, 01.16 Uhr

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