Gedda, Nicolai - The Very Best

 

Nicolai Gedda singt Arien und Lieder.

Arien aus: Werther * Manon * Romeo et Juliette * Benvenuto Cellini * Les Pecheurs de perles * Le postillon de Lonjumeau * Mignon * Guilaumne Tell * L'elisir d'amore * Lucia di Lammermoor * La sonnambula * Rigoletto * Un ballo in maschera * Manon Lescaut * Don Giovanni * Die Zauberflöte * Martha * Lohengrin * Die Königin von Saba * Eugen Onegin * Bori Godunov 

Lieder von: Tschaikowsky * Strauss * Beethoven * Rachmaninov * Lehár

Nicolai Gedda, Tenor

mit Ernest Blanc * Mirella Freni * Eugenia Zareska

Diverse Orchester unter Leitung von: Alceo Galiera * Georges Prêtre * André Cluytens * Lamberto Gardelli * Giuseppe Patané + Francesco Molinari-Pradelli * u.a.
Gerald Moore, Piano

Am 11.07.1925 wurde Nicolai Gedda in Stockholm geboren. Sein Vater ist Russe, seine Mutter Schwedin. Er studiert in seiner Heimatstadt bei carl Martin Oehmannn und debütiert im Jahre 1952 am KöniglichenTheater von Stockholm in der Rolle des Chapelou in Le Postillon de Lonjumeau (Adam). Kurz danach wurde er von Walter Legge, Produzent der EMI, für eine Aufnahme des Boris Godunow (Mussorgsky) in der Rolle des Dimitri engagiert. Seine Karriere geht ohne jegliche Unterbrechung weiter. Einige Stationen seiner sängerischen Laufbahn sind: 1952 Paris in Oberon (Weber), 1953 im Don Giovanni (Mozart) an der Mailänder Scala, 1957 an der Met mit Faust (Gounod). An diesem Hause sollte er mehr als zwanzig Jahre singen. 1966 singt er erstmals eine Wagner-Rolle in Stockholm, den Lohengrin. Er singt an allen großen Bühnen der Welt und 1980 sogar am Bolschoi-Theater in Moskau. Er beherrscht über 60 Bühnenrollen. Folgende Ehrungen wurden im zuteil: 1965 schwedischer Hofsänger, 1966 Mitglied der schwedischen Musikakademie, 1968 Dekoration mit dem Orden "Litteris et artibus". Gedda besitzt eine sehr ausdrucksvolle, musikalisch sehr gut geführte lyrisch-dramatische Tenorstimme. Seine großen Erfolge feierte er in Partien von Mozart und im französischen Opernrepertoire. Auch war er ein sehr guter Gestalter des klassischen Liedes. Auch seine Ausflüge ins Reich der Operette haben so manche Schallplattenaufnahme aufgewertet. Vor einiger Zeit habe ich eine Arie mit ihm auf CD gehört, die er mit über siebzig Jahren aufgenommen hatte. Hut ab, konnte ich nur sagen. Vermittelte mir diese Aufnahme doch den Eindruck, dass er mit seiner Stimme während seiner aktiven Bühnenlaufbahn doch sehr sorgsam umgegangen war, so wie einst auch Alfredo Kraus. Sonst wären so herrliche Töne, wenn man bereits im siebten Lebensjahrzehnt steht, wohl kaum möglich.  A.L.

 

  

2 CDs
Label: EMI
Katalog-Nr.: 585090-2 (ADD stereo/mono)

Spielzeit: 2h34'48"

Interpretation und 
Klang:


sehr gut

 

Letztes Update: 27.02.2007, 01.16 Uhr

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