Daniela Damrau

 

ARIE DI BRAVURA
Opernarien von
Salieri, Mozart und Righini

1 SALIERI: Cublai, gran Khan dei Tartari: Fra i barbari sospetti Alzima

2 RIGHINI: Il natal d'Apollo: Ove son? Qual'aure io spiro Erifile

3 SALIERI: L'Europa riconosciuta: Numi, respiro... Ah, lo sento Europa

4 RIGHINI: Il natal d'Apollo: Ombra dolente Alceo

5 MOZART: Die Zauberflöte: O zittre nicht Königin der Nacht
6 MOZART: Die Zauberflöte: Der Hölle Rache Königin der Nacht

7 SALIERI: Cublai, gran Khan dei Tartari: D'un insultante orgoglio Alzima

8 MOZART: Lucio Silla: In un instante... Parto, m'affretto Giunia

9 SALIERI: Der Rauchfangkehrer: Basta, vincesti - Ah non lasciarmi Fräule Nannette
10 SALIERI: Semiramide: Sento l'amica speme Semiramide

11 MOZART: Basta, vincesti... Ah, non lasciarmi Didone Konzertarie KV 295a

12 SALIERI: L'Europa riconosciuta: Quando più irato freme Semele
13 SALIERI: La finta scema: Se spiegar potessi appieno Vanesia

Diana Damrau, Sopran
Le Cercle d l'Harmonie
Jérémie Rhorer


*** 1 CD  - Virgin Classics / EMI - 3 95250 2  -  02. November 2007 ***
 

Ein fulminantes Debüt, wie man es selten erlebt. Zwar ist Diana Damrau wahrlich keine Unbekannte, aber unter Exklusivvertrag eben erst jetzt - und zwar bei Virgin, die wohl wieder mal etwas zur Pflege ihres Sängerensembles tun wollen! Im Fach Sopran kommt mit Diana Damrau ein wohl zukünftig viel bewegendes Talent dazu und man kann nur hoffen, dass sie genügend Möglichkeiten bekommt, ihre Talente auszubreiten.

Auch wünscht man der Sängerin wie dem Label weitere grandiose Einfälle wie den (vielleicht nahe liegenden, aber sicher erst seit den Vorreiter-Konzeptalben der letzten Jahre bei den Art-Directoren durchsetzbaren), Salieri, in dessen "L'Europa Riconosciuta" sie anlässlich der Wiedereröffnung der Mailänder Scala unter Riccardo Muti in der Titelpartie brillierte.

Sicher nicht umsonst beginnt das Album mit einem ganz pfeffrigen Salieri - der Bravourarie Fra i barbari sospetti der Alzima aus "Cublai, Gran Khan dei Tartari" und rekapituliert zum Genuss eines weiteren Publikums Eindrücke eben aus der in Mailand wieder ausgegrabenen Salieri-Oper. Vielleicht dürfen wir in Zukunft weitere Gesamtaufnahmen von Salieri-Meisterwerken mit oder durch Diana Damrau erwarten!?

Dirk Carius

*** weitere Infos - courtesy EMI/Virgin Classics ***

Bravouröse Heldinnen in allen Empfindungslagen
Diana Damrau präsentiert ihr Virgin Classics-Debüt


"Sie ist derzeit weltweit die führende Koloratursopranistin", urteilte die New York Sun, bezeichnete ihre Stimme als ebenso "sensibel" wie "eindringlich" und lobte zugleich die immensen darstellerischen Fähigkeiten der Künstlerin. Wo die junge Sopranistin Diana Damrau zu hören ist, erntet sie Lorbeeren. Ohne Zweitel steht sie ganz oben auf der Liste der jungen Elite der Opernsänger. Bei Virgin Classics, einem Label mit großen und vielfältigen Opernambitionen, hat sie nun im Rahmen eines Exklusiv-Vertrages eine künstlerische Heimat für ihre Diskografie gefunden. Das erste Ergebnis dieser Zusammenarbeit liegt nun vor: Die CD Arie di bravura mit einem außergewöhnlichen Programm mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart, Antonio Salieri und Vincenzo Righini - eingespielt mit dem auf Originalinstrumenten musizierenden Orchester Le Cercle de l'Harmonie unter Jérémie Rhorer.

"Die" Königin der Nacht

Mozart galt lange als Diana Damraus Stammkomponist, die Rolle der Königin der Nacht als ihre Paradepartie. In etwa 15 Produktionen der Zauberflöte hat sie seitdem die finstere Gegen-spielerin Sarastros verkörpert, und noch diesen Herbst wird Diana Damrau an der New Yorker Met in der Zauberflöte mitwirken - alternierend als Königin der Nacht und als Pamina in derselben Produktion (Premiere am 29.10., Regie: Julie Taymor).

Diese Mozart-Konzentration sollte jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die in Günzburg an der Donau geborene Sängerin (die in Würzburg bei Carmen Hanganu und in Salzburg bei Hanna Ludwig studierte) eine breite Rollenpalette zu bieten hat: Im Laufe ihrer Karriere, die mit Engagements in Würzburg, Mannheim und Frankfurt begann und sich ab 2002 über München, Berlin, Dresden, Hamburg, Wien, Brüssel, Mailand, Washington, London und New York auf internationaler Ebene rasch weiter entwickelte, feierte man sie in Opern von Salieri, Meyerbeer, Bizet, Strauss, Verdi, Donizetti, Bellini und Cerha.

Drei Zeitgenossen: Mozart, Salieri, Righini

Nach eigenen Worten ist Diana Damrau durch die legendäre Zeffirelli-Verfilmung von Verdis La Traviata zur Oper gekommen - und zur Faszination der großen tragischen Heldinnen. Davon präsentiert sie auf ihrer Debüt-CD bei Virgin Classics gleich ein ganzes Bündel - in einer Vielfalt, die selbst Opernkenner noch zu Entdeckungen einlädt. Neben Mozarts Königin der Nacht und der Giunia aus Lucio Silla sind es die beiden Mozart-Zeitgenossen Antonio Salieri und der im selben Jahr wie der Salzburger Klassiker geborene Vincenzo Righini, deren Repertoire diese Produktion zu einer wahren Fundgrube kaum bekannter Bravour-Arien macht - zum Teil mit noch extremeren vokalen Anforderungen als die Königin der Nacht. So fordert Salieri seinen beiden Heldinnen in der Oper L'Europa riconosciuta zum Teil noch höhere Lagen, noch virtuosere Passagen ab - wie bei Mozart und Righini freilich immer im Dienste des emotionalen Ausdrucks, der in den 13 Arien der CD ganz verschiedene Facetten durchmißt: Von ängstlich bis racherasend, von jubelnd befreit bis tief verzweifelt.

Diana Damrau wird dieses anspruchsvolle Repertoire im Rahmen einer Konzerttournee im Frühjahr 2008 live singen - in verschiedenen französischen Städten sowie in Berlin (20.2.), Leipzig (25.2.) und Düsseldorf (15.3.).

 

Biografie
Diana Damrau (Sopran)


Diana Damrau wurde in Günzburg an der Donau (Deutschland) geboren und erhielt ihre Gesangsausbildung an der Musikhochschule Würzburg bei Carmen Hanganu und in Salzburg bei Hanna Ludwig. Erste Festengagements führten die Sopranistin über das Stadttheater Würzburg und das Nationaltheater Mannheim an die Oper Frankfurt; von dort startete sie im Jahre 2002 ihre freiberufliche internationale Karriere.

Sie gastierte an den großen deutschen Opernhäusern von München, Berlin, Dresden, Hamburg und trat bald auch in Wien, Madrid, Mailand und London sowie seit 2000 bei den Salzburger Festspielen auf. Renommierte Dirigenten wie Zubin Mehta, Lorin Maazel, Sir Colin Davis, Christoph von Dohnanyi, Adam Fischer, Ivor Bolton, Nikolaus Harnoncourt, Pierre Boulez und Peter Schneider begleiten ihren Weg auf der Opernbühne und dem Konzertpodium.

Diana Damraus Repertoire ist sehr weit gefächert und reicht vom italienischen und französischen Fach (Gilda in "Rigoletto", Leila "Les Pecheurs de Perles", Lakmé) über hohe lyrische Partien des deutschen Repertoires bis zu zeitgenössischen Kompositionen: Die kleine Frau in der Uraufführung von Cerhas "Der Riese vom Steinfeld" an der Wiener Staatsoper, "Hérodiade-Fragmente" von Pintscher, "1984" von Lorin Maazel (Uraufführung 2005 am Royal Opera House Covent Garden London). Als gefragte Mozart- und Strauss-Sängerin ist sie als Konstanze (Frankfurt, München, Wien 2006), Königin der Nacht (München, London, Salzburger Festspiele 2006), Zdenka (München), Sophie (Dresden, München, Wien), Zerbinetta (Dresden, Wien, London, Met New York 2005) und Aithra in "Die ägyptische Helena" (Met New York 2007) zu hören. Im Dezember 2004 interpretierte sie in Salieris "L'Europa Riconosciuta anlässlich der Wiedereröffnung der Mailänder Scala unter Riccardo Muti die Titelpartie.

Zukünftige Projekte umfassen unter anderem "La finta semplice" am Theater an der Wien, Susanna in "Le nozze di Figaro" bei den Salzburger Festspielen 2007, Rosina in "Barbiere di Siviglia", Pamina sowie die Königin der Nacht in der "Zauberflöte"; "Entführung" und "Rigoletto" an der Met, "Hänsel und Gretel" am Royal Opera House Covent Garden, Neuproduktionen von "Rigoletto" in Dresden, "Entführung" am Liceu Barcelona, "La fille du régiment" an der San Francisco Opera sowie "Hamlet" an der Washington Opera.

Neben der Oper nehmen Liederabende einen großen Raum im Schaffen der Sängerin ein. Sie ist regelmäßig Gast beim Kissinger Sommer und bei der Schubertiade Schwarzenberg sowie auch bei den Münchner und Salzburger Festspielen.

Am 2. November 2007 wird Diana Damraus Debüt-CD mit Arien von Mozart, Salieri, Righini beim Label Virgin Classics erscheinen.
Stand: August 2007

 


 

 

Copyright:
Michael Tammaro licenced to EMI Classics

1 CD

Virgin Classics / EMI

3 95250 2

02. November 2007

 

Interpretation:
Klang:

    ausgezeichnet
    ausgezeichnet  

 

Letztes Update: 07.11.2007, 23.14 Uhr

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