Corelli, Franco - The Very Best

 

Franco Corelli singt Arien, Lieder und Canzonen.

Arien aus: I puritani * Norma * Il trovatore * Aida * Cavalleria rusticana * Pagliacci * Andrea Chenier * Manon Lescaut * Tosca * Turandot * La favorita * La Gioconda * Romeo et Juliette * Adriana Lecouvreur * Xerxes

Lieder von Schubert * De Curtis * Cardillo

Franco Corelli, Tenor   -    8.4.1921 - 29.10.2003

mit Birgit Nilsson * Mario Sereni * Tito Gobbi * Grace Bumbry * Antonietta Stella * Mirella Freni * u.a.

Diverse Orchester unter Leitung von Zubin Metha * Gabriele Santini * Thomas Schippers * Tullio Serafin * Alain Lombard * Francesco Molinari-Pradelli * u.a.

"Von allen Tenören, die sich in der Mitte des vorigen Jahrhunderts einen Namen machten, war Franco Corelli einer der eindrucksvollsten. Er sah aus wie ein Filmstar, verfügte über eine imponierende Bühnenpräsenz und eine kraftvolle, üppige Stimme, mit deren strahlendem Ton er das Publikum in einem großen Spektrum italienischer und französischer Heldenpartien zu faszinieren wusste." So schreibt Tony Locantro im Beiheft.

Wenn er auch oft herbe Kritik einstecken musste, weil seine Kritiker mit den gesanglichen Leistungen nicht immer einverstanden waren, ihm seinen Lispel-Sprachfehler ankreideten, so konnte Corelli sein Publikum doch immer wieder durch einen Macho-Magnetismus, wie Jürgen Kesting es nennt, mitreißen. Seine Fangemeinde war jedenfalls unendlich groß, was wohl nicht nur seiner Stimme zuzuschreiben war, sondern auch seinem sehr guten Aussehen.

Franco Corelli, Jahrgang 1921, geboren in Ancona, wollte ursprünglich Schiffsbauingenieur werden und hat sich erst spät für die Sängerlaufbahn entschieden. Mit 23 Jahren zog er eine Sängerlaufbahn in Betracht, seine musikalische Ausbildung beschränkte sich auf ein Minimum. In erster Linie erwarb er seine Kenntnisse aus den Schallplattenaufnahmen der großen Tenöre und da vor allem Carusos Einspielungen. 1950 gewinnt er den Gesangswettbewerb des Maggio Musicale Fiorentino. Ein Jahr später singt er in Spoleto den José in Carmen. Es folgen Auftritte an Provinzbühnen und im Rundfunk. Und 1954 meldet sich schon die Mailänder Scala, dort singt er den Licinio in La Vestale (Spontini), seine Partnerin ist: Maria Callas. Seine Karriere schnellt empor, von 1955 - 61 singt er alljährlich bei den Festspielen von Verona. Es folgen die Wiener Oper, der Covent Garden, Paris, Chicago, San Francisco und schließlich 1960 die Met, hier debütiert er als Manrico in Il Trovatore (Verdi) neben Leontyne Price. Seine großen Partien waren der Manrico, der Dick Johnson in La Fanciulla del West und Turandot (beide von Puccini). Für mich zählen die Arien aus Andrea Chenier (Giordano) zu seinen schönsten Aufnahmen.  A.L.

 

  

2 CDs
Label: EMI
Katalog-Nr.: 585084-2 (ADD stereo)

Spielzeit: 2h32'34"

Interpretation und 
Klang:


gut bis sehr gut

 

Letztes Update: 27.02.2007, 01.16 Uhr

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