Boris Christoff - The very best of

 

Boris Christoff singt Arien aus:

Boris Godunow * Fürst Igor * Sadko * Die Legende der unsichtbaren Stadt Kitesh * Eugen Onegin * Faust * Iphigenie in Aulis * Attila * Don Carlos * Mefistofele

Lieder von Borodin * Tschaikowsky * Mussorgsky

Boris Christoff, Bass

mit Anna Alexieva * Victoria de los Angeles * Nicolai Gedda

Alexandre Labinsky, Piano

Orchestre de la Société des Concerts du Conservatoire * Orchestra of the National Opera Theatre of Sofia * Philharmonia Orchestra * Orchestre de l'association des Concerts Lamoureux * Orchestre National de la Radiodiffusion Française * Orchestre du Théâtre National de l'Opéra

Dirigenten: André Cluytens * Jerzy Semkow * Georges Tzipine * Wilhelm Schüchter * Issay Dobrowen * Nicolai Malko

Boris Christoff wurde am 18.5.1914 in Plovdiv (Bulgarien) geboren und ist am 28.6.1993 in Rom verstorben. Schon als Kind beginnt Christoff zu singen, ja, er schwänzt sogar die Schule um eine Vorstellung von Webers Freischütz zu erleben. Mit 18 Jahren wird er Mitglied im Gusla-Chor. Er studiert Rechtswissenschaft und wird in Sofia sogar zum Richter ernannt. Während eines Festkonzertes, an dem er teilnimmt, weckt er die Aufmerksamkeit des Königs. Darauf erhält er ein Stipendium und läßt sein Stimme in Italien ausbilden. 1943 kehrt er noch einmal nach Bulgarien zurück. Als er in die Schweiz emigrieren will, wird er, bedingt durch die Nachkriegswirren, interniert. 1946 kann er endlich seine sängerische Laufbahn in Italien beginnen, vorerst als Konzertsänger, seine erstes Rollendebüt gibt er in Rom als Collin in La Bohéme (Puccini). Noch im gleichen Jahr darf er an der Mailänder Scala den Pimen in Boris Godunow (Mussorgsky) singen. Ein Jahr später am gleichen Ort bereits den Boris Godunow, der künftig zu seinen Glanzpartien zählen sollte. Damit begann eine glanzvolle Karriere, die über viele Jahre hinweg andauern sollte. An der Met sollte er den König Philipp in Verdis Don Carlos singen, erhielt aber von den Vereinigten Staaten kein Einreisevisum. Er wird in London, Salzburg, Florenz, Verona, Chicago, Paris und San Francisco gefeiert, nur zu einem Auftritt an der Met kommt es nie. Zu seinen wichtigsten Rollen zählen, neben Boris und Philipp II, der Mephisto (Faust, Gounod), Rocco (Fidelio, Beethoven), Gurnemanz (Parsifal, Wagner). Selbstverständlich singt er auch andere große russische Bass-Rollen und die von Verdi. Man sieht in ihm einen würdigen Nachfolger von Fjodor I. Schaljapin. Seine Stimme zeichnet sich durch eine enorme Tonfülle und durch großen Reichtum des Ausdrucks aus, er verfügt über eine intensive musikalische Rollengestaltung, die auch schauspielerische Qualitäten besitzt. Auf dem vorliegendem Doppelalbum kann man sich der herrlichen Bass-Stimme von Boris Christoff nochmals genußvoll hingeben.  A.L.

Folgende Künstler sind ebenfalls in dieser Serie erschienen, die aber nicht in Wort und Bild vorgestellt werden:

The very best of Regine Crespin - 2 CDs - Katalog-Nr. EMI 586312-2
The very best of Brigitte Fassbaender - 2 CDs - Katalog-Nr. EMI 586314-2
The very best of Barbara Hendricks - 2 CDs - Katalog-Nr. EMI 586323-2
The very best of Mady Mesplé - 2 CDs - Katalog-Nr. EMI 586320-2
The very best of Beverly Sills - 2 CDs - Katalog-Nr. EMI 586317-2
The very best of Jon Vickers - 2 CDs - Katalog Nr. EMI 586338-2

 

 

  

2 CDs
Label: EMI
Katalog-Nr.: 586 335-2 (ADD stereo/mono)

Spielzeit: 2h35'25"

Interpretation:          
Klang:

sehr gut
gut

 

Letztes Update: 27.02.2007, 01.16 Uhr

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