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Sadismus/Sadist siehe Sadomasochismus
Sadomasochismus, Sado-Maso (S/M) Sexuelle Praktiken, bei denen Gewalt ausgeübt wird und Schmerzen verursacht werden. Sadisten empfinden Erregung / Befriedigung, wenn sie anderen Schmerzen zufügen, Masochisten, wenn ihnen Schmerzen zugefügt werden. In einer Sado-Maso-Beziehung ist der Sadist dominant (=beherrschend; z.B. eine Domina), der Masochist devot (=unterwürfig). S/M wurde nach den Schriftstellern Donatien Aplonse François Marquis de Sade (1740-1814) und Leopold von Sacher-Masoch (1836-95) benannt, die sich mit Schmerz, Lust (u.a. durch Schmerz) und sexueller Unterwerfung befassten. Sado-Maso-Praktiken sollten nicht (ausschließlich) von Anfängern ausgeübt werden. Wichtig ist, dass man die Grenzen kennt. So wird oft ein Passwort vereinbart, das eindeutig kennbar macht, wann der Devote aufhören will. Es sollte kein Wort wie "nein" oder "aufhören" sein, da diese Wörter meist nicht wirklich so gemeint sind. Es sollte eins sein, was man in dieser Situation eher nicht sagt. Bekannte Wörter sind "Mayday" oder "Kühlschrank".
safe/Safer-Sex Wenn Du beim Sex sicher (engl.=safe) sein willst, Dich (bzw. Deinen Sexpartner) nicht mit einer (Geschlechts-)Krankheit (wie z.B. AIDS oder Hepatitis) anzustecken, solltest Du nur Safer-Sex machen. Dort gilt es eigentlich nur drei wichtige Regeln zu befolgen:
Also keine Angst vorm Safer-Sex! Siehe dazu unseren Ratgeber: Safer-Sex.
Samenerguss Wie der Name schon sagt ist damit der Moment, indem die Samenflüssigkeit (Sperma) aus dem männlichen Glied herauskommt. Auch als Abspritzen oder "Kommen" bezeichnet. Die Samenflüssigkeit kann dabei mehr oder weniger in Stößen herausspritzen, was auch von der Konsistenz abhängt. Meist, aber nicht immer ist dieser Moment mit dem Orgasmus verbunden.
scabies siehe Krätze
Scat Kot; siehe Kaviar
Scheidenflüssigkeit auch Vaginalsekret; natürliches Gleitmittel; kommt leider nur bei Frauen vor. Und zwar dann, wenn sie sexuell erregt ist. Dann heißt es auch, sie sei (schon) feucht.
Schwanz Bezeichnung für das männliche Glied (Ist doch klar, oder?!)
schwul Bezeichnet die sexuelle Ausrichtung von Männern zum gleichen Geschlecht. Etymologisch verwandt mit schwül. Heutzutage bezeichnen sich Homosexuelle lieber als schwul (engl. gay) statt als homosexuell, da letzteres die Person auf die Sexualität reduziert, sich im Schwulsein aber mehr ausdrückt, wie die Liebe (zum gleichen Geschlecht) oder auch das gesamte Bewusstsein: Man ist ein ganz "normaler" Mensch, nur eben sexuell anders orientiert als die Mehrheit, lebt das aber umso selbstbewusster aus, indem man z.B. Kontakt zu Gleichgesinnten sucht - nicht nur für Sex, sondern auch im normalen Alltag.
schwül drückend warm / drückende Wetterlage ... oft vorab in herb-heißen Vollmondnächten
Selbstbefriedigung wie der Name schon sagt, stimuliert man sich bei dieser "Tätigkeit" selbst sexuell. Dabei kann man sich bis zum Orgasmus bringen. Wird auch mit Masturbieren oder onanieren bezeichnet. Schon als Kind finden die meisten heraus, dass es ein besonders schönes Gefühl ist, seine Geschlechtsorgane zu berühren. Fast alle Menschen befriedigen sich mehr oder weniger selbst (obwohl es nicht alle zugeben). Früher gab es eine Unmenge an Vorurteilen gegen die Selbstbefriedigung. In der katholischen Kirche gilt sie immer noch als Sünde. Natürlich ist dies völlig unbegründet, im Gegenteil: Die gute Beziehung zum eigenen Körper ist oft Voraussetzung für einen entspannten Austausch von Zärtlichkeiten mit einem Partner!
Sling Eine Art Schaukel wie die, die ihr vom Spielplatz kennt, aber hierdrauf wird gefickt und gefistet. "Sling" ist ein englischsprachiger Begriff für so eine Art "Hängematte". Aber im Gegensatz dazu ist ein Sling i.d.R. aus Leder und Metall - also um einiges stabiler. Im Prinzip kann er an der Decke hängen oder zwischen Pfosten. Meist sind es einfach zwei gekreuzte, breite Lederbänder an Seilen oder Ketten, in die man sich (z.B. auf den Rücken) legen und dann "frei schwingen" kann. Mit den Beinen nach oben in die Luft gestreckt bietet man so sein Hinterteil zum Analverkehr. Oder man legt sich bäuchlings rein und kann dann so von hinten genommen werden, während die Geschlechtsteile unten herauslugen und man sich mit Händen oder ein dritter Mann mit dem Mund daran vergnügen kann. Der Reiz liegt eben in der "Schwebe" und dem Schaukeln. Soweit klar?
SM, S/M Sado-Masochismus
Smegma ist die medizinische Bezeichnung für die Substanz, die sich unter der Vorhaut bei mangelnder Hygiene bei Jungen oder Männern ansammeln kann. Also immer schön täglich waschen, denn Smegma kann Peniskrebs auslösen.
Spanking
Wer auf spanking steht, steht aufs Hintern-Versohlen – und zwar mit der Hand.
Siehe auch: Flag
Sperma
Samenflüssigkeit des Mannes.
Allgemeines
Sperma besteht aus den Spermien
und der Samenflüssigkeit, welche in verschiedenen Drüsen gebildet
werden. Das durchschnittliche Volumen des bei der ersten Ejakulation abgegebenen
Spermas beträgt ca. 3,3 ml. Dieses kann jedoch zwischen 0,2 und 13
ml variieren. Der Anteil der Spermien (volumenmäßig) am Gesamtsperma
beträgt ca. 0,001%. Zahlenmäßig beträgt der Anteil
ca. 78 Millionen Spermien pro Milliliter Sperma, wobei der Anteil bei jeder
weiteren Ejakulation stark abnimmt. Bereits ab der 6. Ejakulation kann
das Sperma nur noch aus Samenflüssigkeit bestehen.
Wissenswertes
Das Ejakulat (Gesamtsperma)
ist eine Suspension von Spermatozoen in einem Flüssigkeitsmedium,
dem Samenplasma. Das Samenplasma besteht aus den verschiedenen Sekreten
der akzessorischen Reproduktionsorgane, nämlich den Sekreten von Hoden,
Nebenhoden, Samenleitern, Samenblasen, Prostata und Cowperschen sowie Littreschen
Drüsen. Die Zusammensetzung des Gesamtspermas hängt vom relativen
Anteil der einzelnen Fraktionen ab, und aus dem Gehalt an saurer Phosphatase
(Prostatasekret), an Spermatozoen (Hoden und Nebenhoden) und an Fructose
(Samenblasensekret) lässt sich der Anteil der drei Hauptfunktionen
am Ejakulat abschätzen.
Sperma lässt sich
am besten durch Masturbation gewinnen: andere Möglichkeiten sind Coitus
interruptus oder die Verwendung eines spermizidfreien Kondoms. Keine dieser
Methoden ist aber völlig physiologisch, so dass die Gewinnungsmethode
bei der Interpretation eines Spermabefunds berücksichtigt werden soll.
Zum Beispiel kommt es vor, dass durch Masturbation gewonnenes Sperma
keine, das durch Kohabitation entleerte Sperma dagegen reichlich Spermatozoen
enthält; aber auch der umgekehrte Fall ist möglich. Bei der Ejakulation
ergolgt keine völlige Durchmischung der einzelnen Sekrete, so dass
auf ein vollständiges Sammeln des Ejakulates zu achten ist.
Nicht nur die Untersuchung
der Spermatozoen, sondern auch die Untersuchung des Spermaplasmas hat große
Bedeutung für die Erkennung männlicher Fertilitätsstörungen. [Quelle: Documenta Geigy (Körperflüssigkeiten)]
Zusammensetzung
Ständer/Steifer Bezeichnung für das männliche Glied im erigierten Zustand
Stimulation/Stimulierung Erregung, Anregung, Reizung; Einen Penis kann man z.B. durch Streicheln oder Hin- und Herschieben der Vorhaut mit der Hand (wichsen, Selbstbefriedigung), aber auch mit Mund und Zunge (blasen) stimulieren.
Syphilis (Lues) Syphilis ist eine weniger häufige Krankheit. Sie wird ebenfalls durch Bakterien übertragen, und du holst sie dir beim Blasen oder ungeschützten Bumsen (aktiv oder passiv) mit einem infizierten Partner. Die Syphilis macht sich meistens nach zwei bis zehn Wochen durch ein etwa erbsengroßes, rötliches Geschwür an den Kontaktstellen (Penis, After, Lippe, Zahnfleisch) bemerkbar. Das Symptom ist schmerzlos und verschwindet nach einiger Zeit wieder. Betrachte ein solches Geschwür als Warnzeichen und gehe sofort zum Arzt. Jetzt ist Syphilis noch relativ einfach heilbar. Bleibt sie unbehandelt, kann sie unter anderem das Hirn angreifen und zu Schwachsinn führen.
Letztes Update: 14.06.2003 |
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