Ratgeber: Intimrasur

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Wissenswertes und Interessantes über die Intimrasur

Ist es nicht seltsam? Da ist eine Sache ganz groß in Mode, viele Frauen, Männer und noch mehr Paare tun es, es gibt geheime Tips und Insider-Informationen, es gibt spezielle Werkzeuge und zweckdienliche Geräte... Aber kein Mensch spricht darüber und beschrieben wird es kaum, ja eigentlich so gut wie niemals.

Gemeint ist die Schamhaar-Rasur. Total im Trend bei sexy Frauen jeden Alters - und auch bei Männern, die eine bestimmte Wirkung beim anderen Geschlecht erzielen wollen, meist bei der eigenen Partnerin.

Natürlich ist es nicht neu, sich die Schamhaare zu entfernen. Wir haben hier nur mit tausendjähriger Verspätung eine erotische (hygienische) Eigenart aus dem Morgenland übernommen. Neu daran ist nur der hohe Lustgewinn, den so viele Paare der Prozedur der eigentlichen Schamhaar-Rasur abgewinnen. Sie wird als Teil eines überwältigenden Vorspiels einbezogen, und nach Aussage vieler Frauen soll dieser kleine, intime Rasiervorgang ganz wilde Gefühle und starke Sex-Sehnsüchte auslösen.

Warum aber abschnippeln, was die Natur uns so üppig gegeben? - Einige Antworten: Weil es uns so viel Spaß macht! Weil es den Partner oder die Partnerin irgendwie verändert und begehrlicher macht! Weil wir mit Vorliebe ganz im geheimen etwas tun, was andere Leute für geschmacklos halten! Weil es der ganzen Sache irgendwie einen völlig neuen Reiz gibt! Weil es plötzlich so ist, als ob man eine andere Partnerin (oder einen anderen Partner) hat...!

Diese Antworten stammen nicht von uns, sondern sind Erfahrungen von Personen, die es ausprobiert haben. Natürlich ist eine Intimrasur kein Allheilmittel gegen angeknackste Partnerschaften oder gar eine Erfolgs-Therapie für ungelöste Sex-Probleme. Aber sie kann ein starkes Mittel sein, um die erotische Phantasie wieder mal in Schwung zu bringen und die gegenseitige Lust auf- und zueinander zu verstärken. Eine reizvolle, sanfte Variante, die ausgezeichnet stimulieren kann. Und das ist doch schon eine ganze Menge, nicht wahr...?

Vom Haupthaar zum Schamhaar

Von alter her hat der Mensch Methoden ersonnen, um sein Äußeres attraktiver zu gestalten, aber die Natur selbst hat uns den größten Schönheitsdienst geleistet: durch die Behaarung.

Die Behaarung stellt die älteste Form der Bekleidung dar. Zuerst trug der Mensch nichts als sein eigenes Fell. Erst später begann er damit, es anderen Lebewesen über die Ohren zu ziehen.

Selbst heute, da wir uns als hochzivilisierte Wesen in einer total technisierten Welt bewegen, weist unser Körper an verschiedenen verborgenen Stellen noch Haarwuchs auf: unter den Achseln, am Bauch und Hintern und an den Geschlechtsteilen.

Was die meisten Männer an den meisten Frauen mögen, ist langes Kopfhaar. Das Streicheln des Haares ist ein Körperkontakt, der zärtlich wirkt. Das geht oft schon ins Erotische.

Irgendwie erotisch ist aber auch das Kopfhaar der Männer. Das sagen zumindest viele Frauen. Wie war's denn mit dem guten alten Samson? Als man ihm die Haare geschnitten hatte, verlor er seine ganze Manneskraft - so steht's zumindest im alten Testament. Aber ob das stimmt? Vielleicht hat man Samson ganz woanders beschnitten, denn eigentlich gelten Männer mit Glatze als besonders potent und dynamisch. So viele Frauen schwärmen von der männlichen Glatze. In der Glatze spiegelt sich die wahre Männlichkeit wieder. Ein Mann mit Glatze hat oft etwas von einer Vaterfigur; er bietet seiner Partnerin Schutz und Geborgenheit. Dagegen ist eine behaarte Männerbrust eher zweitrangig.

Auch der Bart, mit Ausnahme des Damenbartes, wurde von Mutter Natur zur Verschönerung des Menschen ersonnen. So mancher Männerbart erweckt bei den Damen den Anschein besonderer Männlichkeit. Kein Wunder, denn hinter einem Bart lässt sich so manches verstecken: eine grimmige Miene, ein fliehendes Kinn oder ein besonders blöder Gesichtsausdruck. Frauen mögen den Männerbart vor allem, um ihn liebevoll zu kraulen oder im Zorn daran zu zupfen. Die wahre Ursache der weiblichen Bart-Vorliebe ist jedoch diese: es kitzelt so herrlich.

Die Haare in den Achselhöhlen sollen den Menschen nicht verschönern. Hier hat Mutter Natur mal ganz sachlich gehandelt. Unter den Armen schwitzt der Mensch sehr stark, und um den Schweiß aufzufangen, gibt's Haarbüschel unterhalb der Schweißdrüsen, die die Flüssigkeit auffangen. Viele Frauen in Westeuropa und Amerika rasieren sich die Achselhaare aus. Seltsamerweise existiert dieser Brauch nur bei zivilisierten Völkern. Es gibt exotische Stämme, die sich sämtliche Körperhaare auszupfen - aber niemals die Achselhaare. Das muss einen Grund haben.

Die Schamhaare leben im verborgenen, obwohl sie eigentlich den erotischen Teil unserer Behaarung darstellen. Wenn wir uns im Sommer in frischer Luft, Sonne und im Wasser tummeln, bleiben die Schamhaare peinlich bedeckt - es sei denn, wir befinden uns am Nudistenstrand. Wer einmal unter Nudisten gelebt und seine pudelnackten Mitmenschen aufmerksam beobachtet hat, wird festgestellt haben: Männer sind in der Schamgegend oft viel stärker behaart als Frauen. Aber während es beim Mann oft wild wuchert, kann die Frau meist ein schönes, reizvolles Dreieck vorweisen, klar abgegrenzt und irgendwie bezaubernd anzuschauen.

Dieses Dreieck zieht den Mann an. Schon in der Pubertät erweckt es nicht nur sein interesse für Geometrie, sondern übt nahezu mystische Wirkung auf ihn aus. Die Behaarung der Geschlechtsregion bei beiden Geschlechtern beginnt bei Mädchen meist schon mit elf Jahren und bei Jungen ungefähr ein Jahr später. Sobald die Schamhaare sprießen, ist dies das Zeichen für die Geschlechtsreife. Die Geschlechts-Hormone bringen's an den Tag. Komischerweise sind beim Jungen die Schamhaare schon lange vor den ersten Barthaaren da. Während die Barthaare ihrerseits für das Erwachsensein des jungen Mannes gelten, sind die Schamhaare, was das betrifft, nichts wert. Später, im Reife-Stadium, setzt der Schamhaar-Bewuchs sich bei der Frau auf den großen Schamlippen und beim Mann auf den Hodensack fort. Bei vielen Männern und sogar bei einigen Frauen breitet es sich sogar weiter nach oben aus, nämlich in Richtung Nabel, Innenseiten der Oberschenkel, Damm und Gesäßspalte fort. Dunkelhaarige Frauen, deren Körper besonders reich mit Hormonen gesegnet sind, haben manchmal sogar eine kleine "Haarstraße", die direkt zum Nabel zeigt. Diese Frauen weisen meist auch stark behaarte Beine auf.

Wussten Sie übrigens, dass der Mensch das einzige Lebewesen ist, dessen Geschlechtsregion besonders behaart ist? Bei allen Tieren, sogar den Affen, ist die Umgebung der Geschlechtsteile kahl. Demnach ist unser Schamhaar nicht bloß ein Fell-Überbleibsel aus Urzeiten, sondern hat einen bestimmten Sinn. Und bei diesem Sinn gehen die Meinungen der Experten stark auseinander. Es gibt Zoologen, die behaupten, die Schamhaare sollen unsere edelsten Teile gegen Kälte und Hitze schützen. Andere Wissenschaftler meinen, dass die Schambehaarung die zarte Haut beim gegeneinander Reiben und Stoßen beschützen soll, wenn wir es miteinander treiben. Ob das alles stimmt?

Wie auch immer - das Schamhaar kann eine Zierde sein. Bei so mancher Frau wirkt es durch den scharfen Kontrast der umgebenden glatten Haut eindeutig sexy. Ist es nicht irgendwie ein geheimnisvoller Schleier, hinter dem sich die große Lust verbirgt? Die Schambehaarung der Frau sendet eindeutig Signale an den Mann - die pure Verführung.

Ein Haar in der Liebes-Suppe

Einst lebte im Orient ein leidenschaftlicher Pascha, der hatte 300 Frauen in seinem Harem. Diese Odalisken liebte er und umgab sich mit ihnen Tag und Nacht. Eines Tages musste unser Pascha in den Krieg ziehen, denn fremde Barbaren bedrohten sein Reich. Auf seinem weißen Elefanten ritt er in die Schlacht und führte seine Männer mit großem Mut und siegreich gegen die feindlichen Horden an. Doch als er den Sieg schon fast errungen hatte, sprang ein Barbaren-Krieger zu ihm hinauf und hieb ihm mit der Keule aufs Glied. Fortan war der Penis des Paschas ganz flach und verkümmert, und niemals mehr konnte er damit seine 300 Frauen beglücken. - Doch er sprach: "Was soll's! Ein Mann, der eine Zunge und zehn Finger hat, ist niemals impotent!" So wurde er ein Meister des Cunnilingus, indem er all seine Odalisken mit Mund und Zunge beglückte. Doch was ihn dabei störte, war dies: lange Schamhaare, die sich wie Spinnweben über seine heißen Lippen setzten und ihn beim Zungenschlag behinderten. Darum befahl er: "Ein jeder weiblicher Schoß in meinen Gemächern soll ausrasiert sein bis zum morgigen Tag." Und des Paschas Eunuchen verwandelten sich zu emsigen Coiffeuren und wetzten die Rasiermesser die ganze Nacht. Und bei den Haremsmädchen war die Freude groß. Seitdem ist der nackte Venushügel in vielen Gegenden des Orients auch heute noch groß in Mode.

Exotische Enthaarungsmittel

In feuchten und heißen Klimaregionen unserer Erde galt die Schamenthaarung seit jeher als hygienische Maßnahme. Im Schamhaar können sich Bakterien, Flechten und die gefürchteten Filzläuse besonders gut entwickeln und prächtig gedeihen, wenn es an Sauberkeit mangelt. Selbst heute noch befreien sich viele moslemische und hindustanische Frauen von ihrem Schamhaar. Sie nennen es "Hhellegeh". Die Männer in diesen Regionen machen die Methode allerdigs nur ungern mit. Fürchten sie Blessuren an ihren edlen Körperteilen? Oder sind sie stolz auf die struppige Urwüchsigkeit ihres Haarwaldes, aus dem das Glied so jäh hervorspringen kann?

Rasiert wird jedoch bei den Frauen selten. Man benutzt lieber Enthaarungsmittel. In früheren Zeiten griffen die Schönheiten des Orients zu einer Mischung aus Ätzkalk und Essigsäure zur dauerhaften Enthaarung. Nicht ganz so harmlos, aber äußerst wirksam, war die Enthaarungscreme "Zerneegh" im alten Ägypten. Sie bestand nämlich aus einer Paste, die das giftige Arsen enthielt. Da welkten die Schamhaare rasch und für immer dahin. Kam jedoch nur eine Spur dieser Paste mit dem Genitalien in Berührung, konnte es zu Vergiftungen führen.

In Nordafrika benutzen die Frauen auch heute noch ein Enthaarungsmittel, das überwiegend aus Honig besteht. Nach der Enthaarung entfernen Sie das Mittel nicht, sondern laden ihre Männer "zum süßen Kosten" ein - ein schöner Brauch.

In einigen südamerikanischen Ländern greifen die Damen zu warmen Latex-Packungen. Wenn sich die Masse abgekühlt hat und abgelöst wird, lösen sich die lästigen Haare gleich mit.

Kompressen aus Tannenharz, Kupferschlamm und Wachs werden von vielen Völkern rund um den Globus benutzt. Und welche Enthaarungsmittel werden in den Ländern des Westens und in Deutschland benutzt? Kaltwachs-Präparate werden bevorzugt, während die Profis mit heißem Bienenwachs arbeiten, das zudem noch hautfreundliche Kräuter-Essenzen enthält und den künftigen Haarwuchs hemmt. Doch auch moderne kosmetische Mittel, die eigentlich für die Beinenthaarung bestimmt sind, können die Schambehaarung vorzüglich entfernen. Auszupfen, wie es viele Frauen im fernen China tun, ist nicht gerade anzuraten - weil's weh tut.

Schamhaare ab. Warum?

Wohl instinktiv haben die meisten Männer Furcht vor der stark emanzipierten Frau. Sie gilt als unweiblich, also muss sie irgendwie männlich auf die Herren der Schöpfung wirken. Da treten viele Männer unbewusst den geistigen Rückzug an. Männliche Frauen - wer will die schon? Mit Schaudern wenden die Männer sich ab und bewegen sich lieber auf die liebe, nymphenhafte Frau zu, die ein bisschen kindlich-naiv wirkt. Und solche Mädchen-Frauen haben nunmal eine haarfreie, glatte Vagina. Freudenmädchen in aller Welt berichten, dass immer mehr Kunden nach rasierten Mädchen verlangen - und zwar im gleichen Maße, wie die weibliche Emanzipation fortschreitet.

Dies könnte eine Ursache dafür sein, dass immer mehr Männer von ihren Frauen die kindliche Scham fordern.

Eine weitere Ursache für die steigende Beliebtheit der Intimrasur liegt bei den Frauen selbst. Es gibt viele, die sich einfach an der Existenz der Schamhaare stören. Vielleicht haben sie im frühen Pubertätsstadium das Sprießen neuer Haare "da unten" mit Missbehagen beobachtet, obwohl die meisten Mädchen eher Stolz dabei empfinden, weil sie sich nun endlich auf das Erwachsenen-Dasein zubewegen. Ähnlich kann es auch beim Mann sein, der sich ab und zu danach sehnt, wenigstens im vertrauten, intimen Zusammensein mit der Partnerin wieder der "liebe kleine Junge" zu sein, der er vor vielen Jahren vielleicht einmal war.

Die häufigste Ursache bei Frauen und Männern ist jedoch der Wunsch nach Lustgewinn. Zu langes, dichtes Schamhaar der Frau kann dem männlichen Glied beim Eindringen in die Scheide durchaus einigen Widerstand entgegensetzen. Es kann störend wirken. Noch störender kann es sich bei manueller Stimulation auswirken - z.B.beim Streicheln. Regelrecht lästig kann zu üppiges Schamhaar sich beim Cunnilingus auswirken. Kitzler und Schamlippen werden verdeckt, und der Mann muss beim oralen Sex immer wieder die widerborstigen Haare von seiner Zunge und seinen Lippen fernhalten.

Auch die Frau wünscht sich ihren Partner manchmal "ganz nackt" und bloß. Viele Frauen, besonders im reiferen Alter, haben eine Schwäche für ganz junge, kindliche Männer. Der Wunsch nach einem ausrasierten männlichen Partner ist eine Art Ersatz bei der Erfüllung dieser Sehnsucht. Sie veranlasst ihren Mann, sich die Schamhaare zu entfernen, und er spürt beim intimen Zusammensein eine Erregung wie seit langem nicht. Frauen und Männer, die sich die Schamhaare ganz oder teilweise entfernt haben, berichten, dass der Beischlaf, inklusive Vorspiel, Streicheln, Fellatio und Cunnilingus, "viel intensiver" als vorher ist. Die Lustempfindlichkeit sowohl am weiblichen wie am männlichen Geschlechtsteil soll viel größer sein als mit Schambehaarung.

Die Lust beim Schamhaar-Rasieren

Die meisten Paare rasieren sich, weil die Schamhaar-Rasur nicht Mittel zum Zweck, sondern eher Selbstzweck ist. Mit anderen Worten: Die Intimrasur selbst erzeugt bei beiden die größte Lust. Das Vergnügen des gegenseitigen Schnippelns mit einer Schere, das gegenseitige Einseifen der intimsten Stellen, das sanfte Kratzen mit der Klinge oder dem Messer. Danach das Abspülen mit warmem Wasser, das Einmassieren von Hautöl oder anderen Pflegemitteln - das alles erzeugt reine Lust, und so manche Frau erreicht schon ihren ersten Höhepunkt, bevor das letzte Haar gefallen ist. Es ist einfach aufregend.

Die bewährtesten Methoden

Wenn Sie sich einmal zur Intimenthaarung entschlossen haben, werden Sie sich auch die Frage nach dem "Wie" stellen. Hier gibt es bewährte Methoden, die allesamt keine Reue danach, also keine Nachteile bringen.

Das Auszupfen

Haar für Haar wird mit einer Pinzette ausgezupft. Diese Prozedur ist zeitraubend, aber sehr nachhaltig, denn Haare, die mitsamt der Wurzel ausgezupft werden, wachsen meist nicht wieder nach. Der Haarwuchs hört dann allmählich auf. Diese Methode ist allerdings nur am Venusberg und am Unterbauch zu empfehlen, denn im Bereich der Schamlippen oder sogar der Klitoris kann das Auszupfen unangenehme Schmerzen verursachen.

Wachs-Paste

Diese Methode kommt aus dem Orient und ist dort heute noch üblich. Die Paste wird warm aufgetragen und bald nach dem Erkalten wieder gelöst. Die meisten Haare bleiben dabei in der erkalteten Masse hängen.

Deplikatoren

sind chemische Haarentferner. Sie werden wie eine Creme aufgetragen und sollen die Haarwurzeln zerstören. Sie können ein leichtes Brennen und Rötungen an der empfindlichen Haut verursachen, sind jedoch harmlos.

Elektrische Epilation

Sie sollte immer nur von Experten ausgeführt werden - z.B. Ärzten. Es gibt jedoch auch Friseure, die dies ebenfalls für ihre weibliche Kundschaft betreiben. Der elektrische Epilator ist ein Gerät, dessen Nadel durch einen winzigen Einstich die Haarwurzel abtötet. Wie beim Auszupfen mit der Pinzette ist dieser Vorgang zeitraubend, aber meist sehr wirksam. Die Haare wachsen nicht mehr nach.

Elektrische Rasur

Hier empfiehlt es sich, zuerst die längeren Haare mit der Schere möglichst kurz abzuschneiden. Dann erst kann das Ausrasieren mit dem Elektro-Shaver beginnen. Die meisten Frauen werden diese Prozedur als angenehm empfinden, denn das vibrierende kleine Gerät übt eine gewisse Stimulation auf die Schamregion aus. Die Methode ist allerdings nicht sehr nachhaltig. Winzige Stoppeln können übrigbleiben und in wenigen Tagen oder Wochen ist die ganze Pracht wieder voll nachgewachsen.

Nass-Rasur

Hier müssen die längeren Haare erstmal mit der Schere gekappt werden. Dann wird der gesamte Schambereich ausgiebig mit Rasierschaum eingepinselt, was fast immer starkes Wohlbehagen bei der Partnerin oder des Partners erzeugt. Nun wird entweder mit einem scharfen Rasiermesser oder einem gebräuchlichen Nass-Rasierer mit auswechselbarer Klinge gearbeitet. Die Hand darf hierbei niemals zittern, auch wenn's bei diesem reizvollen Vorgang schwerfällt. Behutsam, mit wechselndem Druck, fährt die Klinge über die Haut und schabt die Stoppeln herunter. Wenn der Partner eine besonders ruhige und sanfte Hand hat, kann er die Klinge auch ganz nah an die Schamlippen führen und sogar die tiefe Furche zwischen den Pobacken völlig ausrasieren. Für beide Partner ist die Methode der Nassrasur wohl die erregendste, und so manche scharfe Klinge ist schon abgerutscht, weil die Frau dabei von einem heftigen Orgasmus geschüttelt wurde. Hinterher wird mit dem Duschstrahl oder einem Waschlappen alles sorgfältig abgewaschen oder abgespült, bis der letzte Schaumrest entfernt ist.

Die Pflege danach

Jeder Mann, der sich täglich rasiert, kennt das leichte Brennen oder Jucken der Gesichtshaut nach der Rasur. Die meisten Männer benutzen ein alkoholhaltiges After-Shave, um die Haut zu desinfizieren, zu pflegen und angenehm duften zu lassen. Manche Männer nehmen auch eine fetthaltige Creme, um die gereizten, trockenen Hautporen nach der Rasur mit neuer Feuchtigkeit zu beleben.

Auch bei der Schamhaar-Rasur ist die Pflege danach sehr wichtig. Der ausrasierte Schambereich, dessen zarte Haut auf eine scharfe Rasur mit Kribbeln, Brennen und Jucken reagieren kann, muss hinterher sofort sorgfältig gepflegt werden. Auf keinen Fall aber mit einem Herren-After-Shave! Zu empfehlen sind leichte Kosmetik-Cremes mit Fett-und Feuchtigkeits-Substanzen. Auch Hautöle sind geeignet. Das Öl oder die Creme sollte regelrecht in die Haut einmassiert werden und Gelegenheit haben, vollständig in die Poren einzuziehen. Erst dann wird sich die rasierte Partnerin oder der Partner sich wohlfühlen.

Auch in den Tagen nach der Rasur sollte diese Pflege regelmäßig fortgesetzt werden. Denn auch die nachwachsenden Haare an der Scham können irritierenden Juckreiz verursachen. Mit einer Pflege-Creme, die dünn aufgetragen wird, lässt sich dies verhindern.

Viele Frauen und Männer führen das einmal begonnene Ausrasieren regelmäßig weiter. Die kurzen, nachwachsenden Haare sind stets besonders hart, "stoppelig" und unangenehm und müssen immer wieder, meist einmal pro Woche, abrasiert werden, wenn die Partner ihre "nackte" Scham auch weiterhin beibehalten möchten.

Weil's ein Zusatzreiz ist

Gegen die Intimrasur bei Frauen und Männern gibt es keine Bedenken - weder moralische noch gesundheitliche. Die Partner entscheiden selbst, ob sie es machen wollen oder nicht. Da jedoch immer mehr Erwachsene (hauptsächlich Frauen) sich in ihrem intimsten Bereich für die Intimrasur begeistern und ihren natürlichen Haarwuchs "da unten" entfernen, hat dies wahrscheinlich nicht nur Mode-Ursachen. Fast einstimmig behaupten alle, die sich einer Intimrasur unterzogen haben, dass ihnen der Geschlechtsverkehr jetzt noch mehr Freude bringt. Speziell bei der Frau, die ihr Lustzentrum enthaart hat, hat sich die Reizempfindlichkeit an dieser Stelle erheblich intensiviert. Doch auch für den Mann ist das Vergnügen größer geworden - nicht nur beim Cunnilingus, sondern auch beim Geschlechtsverkehr. Die meiste Paare betrachten die Intimrasur als Zusatzreiz, als großen, erregenden Spaß zu zweit. Sie werden davon stimuliert und erregt. Schon dadurch hat die Intimrasur ihre Rechtfertigung.

Letztes Update: 14.06.2003

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