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Ist die Highsmith eigentlich eine Krimiautorin? Ja und nein, denn ihre Romane sind auf jeden Fall mehr als Krimis. Sie sind Charakterstudien der Extraklasse, so auch dieser hier: Howard sehnt sich nach Ruhe und will endlich sein Drehbuch fertig stellen, deshalb reist er nach Tunesien. Dort freundet er sich langsam mit einem ziemlich unsympathischen Schwulen an. Howard tötet einen Einbrecher, d.h., so ganz sicher ist er sich da nicht... Sein Aufenthalt in Tunesien zieht sich hin, Howard scheint auf etwas zu warten, ohne zu wissen auf was... Gerade die psychologisch so fein ausgearbeiteten Figuren und die recht häufig anzutreffende latente Homoerotik machen für uns die Highsmith-Romane so interessant! (s. auch „Der talentierte Mr. Ripley“) |
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Diogenes Verlag |
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