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Allan Gurganus
Hartley ist jung, dynamisch und erfolgreich. Er und seine
Künstlerkollegen leben und arbeiten sehr expressiv, damals, im New York des
Jahres 1980. Sie fürchten schlechte Kritiken wie alle Künstler, regen sich
über einen kleinen Überfall oder eine unwichtige Verbalattacke auf, aber sie
genießen das Leben und den Sex. Aber nur noch für kurze Zeit. Dann bricht das
Virus über sie herein, einer nach dem anderen erkrankt, es gibt für keinen ein
Entkommen. Das schweißt die Freunde, die längst zu einer
Überlebensgemeinschaft geworden sind, nur noch enger zusammen...
Gurganus' Roman gilt in den USA als der Roman zum Thema
AIDS, sicherlich zurecht. Der Autor selbst sagte einmal, er versuche, selbst
über die furchtbarsten Dinge, die einem Menschen zustoßen könnten, so lustig
wie möglich zu schreiben. Allzu oft bleibt einem allerdings das Lachen im Halse
stecken... Beeindruckend!
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