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Max Christian Graeff (Hrsg.)
Seit der Antike wurden und werden immer noch Texte
zensiert, weil sie als pornografisch gelten. Graeff hat eine Auswahl dieser
Texte zusammengestellt und in sechs Essays besprochen. Er stellt sie in ihren
zeitlichen und religiösen Zusammenhang, um so dem Leser die Absicht der Zensur,
sei es die staatliche oder kirchliche näherzubringen.
Der Nachteil dieses Buches besteht für uns darin, daß
nicht zwischen hetero- und homosexueller Literatur unterschieden wurde, aber
interessant ist es allemal.
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