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Peter Ackroyd
Hätte
Wilde am Ende seines Lebens ein Tagebuch
geschrieben, wäre es diesem Buch wohl sehr ähnlich gewesen... So hat es Ackroyd für ihn getan: Wilde erzählt sein Leben, nachdem er das Zuchthaus
verlassen hat. Aufrichtig und schonungslos. Er erzählt von seinem unaufhörlichen
Aufstieg als Dichter und Dandy in der feinen Gesellschaft Londons, und wie sie
ihn fallengelassen hat, nachdem seine homosexuellen Neigungen allzu
offensichtlich wurden, und er selbst nicht mehr vor den Söhnen der Aristokratie
halt machte... Sein Prozeß und die darauffolgende Zuchthausstrafe sind der bedrückende
Schwerpunkt dieser Lebenserinnerung, aber auch die noch immer währende Liebe zu
dem bezaubernd schönen Bosie...
Meisterhaft!
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