Das Tagebuch des Oscar Wilde

Peter Ackroyd

Hätte Wilde am Ende seines Lebens ein Tagebuch geschrieben, wäre es diesem Buch wohl sehr ähnlich gewesen... So hat es Ackroyd für ihn getan: Wilde erzählt sein Leben, nachdem er das Zuchthaus verlassen hat. Aufrichtig und schonungslos. Er erzählt von seinem unaufhörlichen Aufstieg als Dichter und Dandy in der feinen Gesellschaft Londons, und wie sie ihn fallengelassen hat, nachdem seine homosexuellen Neigungen allzu offensichtlich wurden, und er selbst nicht mehr vor den Söhnen der Aristokratie halt machte... Sein Prozeß und die darauffolgende Zuchthausstrafe sind der bedrückende Schwerpunkt dieser Lebenserinnerung, aber auch die noch immer währende Liebe zu dem bezaubernd schönen Bosie...

Meisterhaft!

Knaus Verlag
20,40 EUR

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© 2001 Dirk Kurz