|
Mario Bellatin
Der Titel läßt eine leichte Lektüre erwarten, aber dem ist nicht so, bei
weitem nicht! Ein ehemals erfolgreicher Stricher hat sich von seinen
Ersparnissen einen Schönheitssalon eingerichtet, doch bevor dieser auch nur
seine eigentliche Aufgabe erfüllen kann, bevölkern alte und neue Bekannte die
Räume. Und sie haben alle eines gemeinsam: Sie haben AIDS und wissen nicht,
wohin. Nur hier fühlen sie sich geborgen und umsorgt. Der Salon wird zum
Sterbehaus...
Zum Glück eine Fiktion, aber dermaßen an die Nieren gehend, daß es mir
schwerfiel, die 80 Seiten durchzuhalten! Die reine Apokalypse!
|
|