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Axel Schock (Hrsg.)
"Dieser Sammelband vereint die besten Kurzgeschichten. Alle zwei Jahre präsentieren wir interessante Debuts junger Autoren, die aus dem aktuellen
schwulen Alltag heraus berichten und dabei auch literarisch neue Wege erkunden.
"Fräulein Michael geht aus" von Holger Siemann, ist die ironische Geschichte
um einen "mittelgesunden, mittelgroßen, mittelschlanken, mittelschwulen" Mann, der aus seinem langweiligen Alltag immer wieder in Tagträume flieht und zu
allem Überfluss in einen Kriminalfall verwickelt wird. Die Jury schreibt in ihrer Laudatio: "Ist man ein schwuler Mann, erkennt man in ‚Fräulein Michael geht aus' das Leben so, wie es ist! Wenn wir in unseren Tagträumen Violinen
spielen hören, hallen sie. Oder sie schluchzen. Unsere strahlenden Blicke tauchen Räume in überirdisches Licht (das kommt bei uns besonders oft vor),
Worte rauschen, Straßen sind grau. Kleiner machen wir es nicht! Und unsere Geschichten gehen gut aus! Auf unsere Katastrophen folgen Happy
Ends!"
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