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Joachim Bartholomä (Hrsg.)
Als Sklave macht man, was der Meister sagt. Basta. Oder nicht? Schon in seinen „Tagebüchern einer SM-Beziehung“ hat Paul gezeigt, dass das Klischee vom
passiven Sklaven nicht stimmt, dass es für Meister und Sklaven erst dann wirklich befriedigend wird, wenn der Sklave genau so kreativ beteiligt ist
wie der Meister. Und Paul kennt schließlich die eine Rolle so gut wie die andere. Die Emanzipation sadomasochistischer Lebensweisen ist in den letzten
Jahren nicht zu übersehen, allerdings fehlt es noch an praktischen Anleitungen in deutscher Sprache. Nach dem großen Erfolg des Bondage-Handbuchs von Tom
Schmitt wird nun ein „Handbuch für Sklaven“ präsentiert. Seine Ratschläge
sollen neben der allgemeinen Erläuterung gängiger Praktiken auch dazu dienen, dem Sklaven zu einem richtigen Verständnis seiner Rolle zu verhelfen und den
psychologischen Hintergrund der verschiedenen Szenarien zu beleuchten. Beispiele aus der Korrespondenz des Autors mit einem Sklaven runden dieses
praxisorientierte Handbuch ab.
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