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John Henry Mackay
Ein Puppenjunge ist nicht etwa ein etwas verweichlichter
Junge, der gerne mit Puppen spielt und aus dem dann ein Paradeschwuler wird,
sondern so wurden die Stricher im Berlin der Weimarer Republik genannt. Mackay
gelingt es, früher natürlich unter Pseudonym, ein detailreiches Abbild jener
Zeit zu schaffen, die einerseits fröhlich-ausgelassen („Golden Twenties“)
ist, andererseits aber auch bereits die dräuenden Schatten der braunen Diktatur
erkennen läßt. Und das ganze eben aus einem schwulen Blickwinkel.
Für die Historiker unter Euch ein Muß, für alle anderen
aber auch durchaus zu empfehlen!
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