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Harry Baer
Wenn Mauern reden könnten. Schade, dass sie stumm sind - was die über die
"Deutsche Eiche" in München erzählen könnten! Über das schrille Treiben im verrauchten
Gasthaus, über die wilden Nächte im Hotel und über die schwulen Liebeleien so mancher Promis. Doch was die Mauern uns verschweigen, erzählt uns Harry
Baer in um so unterhaltsamerer Weise. Von den Anfängen im 19. Jahrhundert über die Roaring Twenties bis hin zu den wilden 70er und 80er Jahren.
Die "Deutsche Eiche" war nicht nur ein Gasthaus und Hotel, nein: es war und ist das bayrische Wirtshaus, in dem sich Gemütlichkeit mit Toleranz paart, ein schwuler
Leuchtturm inmitten der erzkatholischen bayrischen Brandung! Und so zog die
"Deutsche Eiche" nicht nur massenhaft Schwule und Lesben und sonstige Lebenskünstler aus München und Bayern an. In die
"Deutsche Eiche" strömten auch Promis, holten sich Inspiration, ließen sich fallen oder feierten ausgelassen. In aller Gedächtnis sind noch die wilden Abende mit Reiner Werner Fassbinder oder mit Barbara
Valentin und Freddy Mercury. Davon und von allen bekannten und noch mehr unbekannten Geschichten erzählt Harry Baer. Ein längst überfälliges Buch über eine schwule Institution!
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