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Barbara Bronnen
Dem Dichter
Arnold Bronnen wurde zu Lebzeiten alles mögliche vorgeworfen: Er
sollte ein Jude sein, ein Homo, ein Faschist, ein Kommunist... Er war mit Brecht
befreundet, hatte eine Geliebte, die gleichzeitig auch einem gewissen Goebbels
zu Diensten war, saß in Auschwitz, kam wieder frei, ging nach Österreich,
wurde Kommunist und zog in die neugegründete DDR. Dieser bewegende Lebenslauf
brachte ihm auch in der BRD nicht viele Freunde ein, zeitlebens war er äußerst
umstritten, worunter seine Familie oft zu leiden hatte. So wurde Barbara Bronnen
von ihrem Bruder dazu getrieben, über ihren Vater zu recherchieren und diese
Romanbiografie zu verfassen.
Eine sehr interessante Lebensgeschichte, die gleichzeitig die Geschichte
unseres Landes zu sein scheint mit all ihren Brüchen und Ungereimtheiten...
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