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Arthur Knebel
Dominik steht vor dem Abschluss seines Studiums, als er die Stelle als Haussitter am Stadtrand von Berlin annimmt. Der gleichaltrige Vincent
formuliert einen extrem pingeligen Arbeitsvertrag: drei Verstöße führen zur fristlosen Kündigung. Als es zur dritten Verfehlung kommt, stimmt Dominik
zu, sich als Ersatz für die letzte Abmahnung körperlich züchtigen zu lassen. Vincents Machtphantasien entspringen seiner Faszination durch den schönen
Dominik, aber im Verlauf der Handlung spielt die sexuelle Dimension immer weniger eine Rolle. Und umgekehrt merkt Dominik, wie sehr die Rituale von
Überwachen und Strafen seinen heimlichen Bedürfnissen entsprechen. Er steigert sich in seine Rolle als Haussklave hinein, und allmählich fühlt sich
Vincent von der Last der Verantwortung überfordert. Aber das Spiel lässt sich nicht mehr stoppen. Dominik gibt seinen eigenen Willen auf und Vincent
verfällt in Ratlosigkeit; denn dieser erkennt immer weniger, wie er den Anforderungen seines Subjektes gerecht werden kann...
Arthur Knebel lernte in den achtziger Jahren das ABC. Verfiel in den neunziger Jahren der
fiktionalen Prosa. Er studiert und lebt in Berlin.
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