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Gary Schmidt
Koeppen, Andersch und Böll - drei große Vertreter der deutschen
Nachkriegsliteratur, modern, unangepaßt, links. Doch wie sieht ihr Schwulenbild
aus? Dieser Frage nahm sich der amerikanische Germanist Schmidt an. Und das
Ergebnis ist erstaunlich: Die Schwulen werden in Zusammenhang mit den
Männerbünden des NS-Regimes gebracht, sie gelten als Außenseiter, ja
"charakterlose Volksschädlinge"...
Eine gute wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Literatur der 50er und
60er Jahre in diesem unserem Lande, die zeigt, daß fortschrittlich und links
nicht immer gleichzusetzen ist mit Toleranz und Akzeptanz von Minderheiten...
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