Das kürzere Ende des Regenbogens

Tipp

Michael Bochow

Daß Präventionsmaßnahmen in den Dritte Weltländern oftmals nicht greifen, weil die Menschen dort einfach nicht die materiellen Möglichkeiten dazu haben, ist ja nun hinlänglich bekannt. Aber auch in unserem reichen Land gibt es ärmere Bevölkerungsschichten. Wie sieht es da mit Prävention aus im Vergleich zu den Wohlhabenderen unter uns? Bochow ist wohl der Erste, der sich in einer Studie mit dieser Frage beschäftigt hat. Und er ist zu dem Ergebnis gekommen, daß auch hierzulande in den proletarischen Kreisen Schutzmechanismen weniger greifen und das Schutzbedürfnis geringer ist. Für die Präventionsarbeit sicherlich ein wichtiger Ansatzpunkt.

Eine gute und wichtige Untersuchung, wahrscheinlich auch längst überfällig, wenn man auch nicht vergessen darf, daß Prävention alle angeht, egal, an welchem Ende des Regenbogens sie sitzen...

Edition Sigma R. Bohn
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