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Wolf Tasler
Angelo kommt als 14jähriger Stipendiat in den Vatikan.
Dies ist nicht auf seine besondere Intelligenz zurückzuführen, sondern darauf,
daß er der Sohn eines Kardinals und einer Hure ist. Er lernt den Kirchenstaat
sozusagen von hinten kennen, mit all seinen Perversionen, Machtspielchen und
Sexorgien, in denen er immer öfter eine wichtige Rolle zu übernehmen hat. Als
er es jedoch wagt, von den heiligen Männern, die ihn permanent als Lustsklave
benutzen, Liebe und Geborgenheit einzufordern, kommt es zum Eklat...
Tasler gibt seinen Büchern gern einen authentischen
Anstrich. Sie erscheinen als tatsächlich so geschehene und aufgeschriebene
Recherchen, doch da erscheint mir Vorsicht geboten: Die Geschichten sind allzu
kraß, einseitig und reißerisch erzählt, das darf ich als eingefleischter
Vatikan-Kritiker hier wohl anmerken... Gute erotische Lektüre sind Taslers
"Reportagen" aber allemal.
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