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Martin G. Hofmann
„Wann fing das alles eigentlich an?“ Dieser Frage
versucht der 24jährige Sandy, Sohn aus gutem Hause, nachzugehen. „Ja,
richtig, damals, mit 12...“ Da entdeckte er seine Sexualität und zugleich, daß seine Sexualität nicht die der anderen Jungs war, die er kannte... Er
erinnert sich... Je mehr er versuchte, seine Gefühle zu unterdrücken, desto
schlimmer wurde es. Und seine Eltern? Da zählte nur Leistung, Ansehen und Geld.
Und er war immer nur der liebe kleine Sandy... Zum Glück gab es seine ältere
Schwester, aber auch ihr gegenüber vermag er sich nicht zu outen, denn: Wer
will schon schwul sein?
Dieser Roman schildert eindrücklich die Entwicklung eines
Jungen in der Pubertät mit all ihren Selbstzweifeln, Brüchen und Widersprüchen,
und man stellt sich beim Lesen unwillkürlich immer wieder die Frage: War es so
ähnlich nicht auch bei mir, habe ich damals nicht genau dasselbe empfunden?
Absolut lesenswert!
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