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David Schneider
Schneider, eng befreundet mit Dorsey, hat mittels
zahlreicher Interviews versucht, das Leben dieses außergewöhnlichen Menschen
nachzuzeichnen: Dorsey, wegen seiner Homosexualität aus der Navy geworfen,
Junkie, Drag Queen... findet im Zen-Buddhismus seine Bestimmung, wird selbst
Zen-Lehrer, revolutioniert diese Glaubensrichtung, richtet ein AIDS-Hospital ein
und verstirbt 1990 allzu früh selbst an der Krankheit, die er in seinen letzten
Jahren zu bekämpfen versucht hat.
Diese kurze Zusammenfassung kann gar nicht alle Facetten
des schwulen Lebens wiedergeben, die in dieser außergewöhnlichen Biografie
über einen außergewöhnlichen Menschen angesprochen werden. Neben dem bewegten
Leben Dorseys erlaubt sie auch einen Blick in die schwule Geschichte der USA und
die Religionsphilosophie des Zen-Buddhismus.
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