|
Michaela Lindner
Ein öffentliches Leben als Mann und als Frau - so der
Untertitel, und das lange genug gleichzeitig... 1998 ging es durch alle Medien:
Der angesehene Bürgermeister eines kleinen Dorfes in den neuen Bundesländern
erklärte, er sei transsexuell, sei eine Frau im Körper eines Mannes. Fortan
nannte er/sie sich Michaela und stellte sich sogar zur Wiederwahl. Zu viel für
die braven Wähler und Wählerinnen. Enttäuscht geht Michaela nach Berlin,
einige Zeit ist sie noch in den Schlagzeilen, dann verliert sich das Interesse
rasch. Doch das neue Leben für Michaela beginnt jetzt erst - jeden Tag spürt
sie die Veränderung mehr...
Ein sehr eindringlich geschriebenes Buch einer Frau, die
unsere Hochachtung verdient, weil sie mutig genug war, sich gegen tausend
Widerstände zu stellen und weil sie das Thema Transsexualität, besser:
Transidentität, ins Licht der Öffentlichkeit gerückt hat. Hut ab!
|
|