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Andreas Mand
Bei dieser Erfindung handelt es sich schlicht und
ergreifend um eine Mini-Kamera, mit der der 9jährige Andreas seine Umwelt
permanent auf Film bannt, ohne daß diese davon etwas ahnt. So hält er die Zeit
der ausgehenden Kindheit, der Pubertät und frühen Jugend fest, die vielen
alltäglichen Situationen und die zwar seltenen, aber dafür umso wertvolleren
besonderen Ereignisse in seinem Leben. Altklug und distanziert erscheint dieser
Junge, doch ist dies nicht nur Schutz? Mit den Jahren entdeckt er eine neue
Seite an sich: die Liebe - und die ist schwul...
Ein interessanter Roman, manchmal mit einigen Längen, aber
das Thema fesselt: Die Realität ohne Pause für immer festzuhalten, ohne daß
uns unsere Erinnerung einen Streich spielen könnte, indem sie verdrängt oder
beschönigt...
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