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Michael Maar
Thomas Mann mußte 1933 überstürzt Deutschland verlassen,
er konnte längst nicht alles mitnehmen, was sich in seiner Münchner Wohnung
befand. Zurücklassen mußte er u.a. seine bis dahin geschriebenen Tagebücher.
Bis 1945 lebte er in der ständigen Angst, die Nazis könnten die darin
beschriebenen Geheimnisse gegen ihn verwenden. Die Furcht war so groß, daß er
nach seiner Rückkehr fast alles verbrannte... Was war in diesen Tagebüchern zu
lesen? Ging es um seine Homosexualität? Oder hatte er noch sehr viel
gefährlichere Details aus seinem Leben aufgezeichnet? Die Nachwelt wird es
nicht mehr erfahren...
Michael Maar ist einer der besten Thomas-Mann-Kenner
unserer Zeit, und er entwickelt seine eigenen Hypothesen. Wie gesagt, bewiesen
ist nichts, aber die Schlüsse, die er zieht, sind ebenso sensationell wie
stimmig...
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