Bang

Dorrit Willumsen

Ein Leben wie ein Roman! Das ist der erste Eindruck, den man nach der Lektüre dieser eindrucksvollen Biografie über den großen dänischen Dichter Herman Bang hat.

Bang wird 1856 in eine kinderreiche Pfarrersfamilie hineingeboren, doch endet seine Kindheit früh durch den Tod der Mutter und die zunehmenden Geisteskrankheit seines Vaters. Sein Großvater unterstützt den Jungen, läßt ihn studieren, was ihm schließlich zur Anstellung bei einer Kopenhagener Zeitung verhilft. Aber seine Liebe ist die Schriftstellerei und das Theater. Sein erster Roman wird jedoch verboten – zu pornografisch. Er arbeitet in Berlin, Wien und Prag, findet aber wenig Anerkennung, und muß schließlich Deutschland Hals über Kopf wegen Majestätsbeleidigung verlassen. Er kehrt nach Dänemark zurück, doch auch dort hat er immer wieder Ärger mit der Polizei, seine Homosexualität ist allzu offensichtlich. 1912 stirbt Bang unter ungeklärten Umständen im Zug nach San Francisco.

22,50 EUR

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